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712 News gefunden


Zitat ORF Steiermark vom 18.05.2024:

"Nach dem Winter hat die Ärztekammer mehrfach Sorge geäußert, wonach die Medikamentenversorgung in Österreich unsicher sei. Das Problem habe sich in den vergangenen Jahren verschärft. Keinen Versorgungsengpass sieht hingegen die Vorsitzende des WKO-Pharma-Ausschusses. [...] Konkurrenz aus Asien billiger [...] Die Forderung, die Arzneimittelherstellung nach Österreich und in die EU zurückzuholen, sieht Bartenstein kritisch. Mit dem großen Preisdruck – ausgehend von günstigen Produkten aus Asien – gehe sich das einfach nicht aus. Die Expertin fordert eine faire Preisgestaltung, geht aber nicht näher darauf ein, wie die Preisschere zwischen den in Asien und den in der EU hergestellten Medikamenten geschlossen werden könnte. [...]" ...
Quelle: steiermark.orf.at

Zitat Die Presse vom 17.05.2024:

"Österreich hat ein Pflegeproblem – darüber sind sich ausnahmsweise alle Parteien einig. Bei den Lösungsvorschlägen und den Meinungen über die türkis-grünen Reformen unterscheiden sie sich aber deutlich. [...]

Dass es in Österreich gröbere Probleme im Pflegebereich gibt, daran zweifelte schon zu Beginn der Legislaturperiode im Jahr 2020 niemand. Auch dass die Schwierigkeiten schon allein wegen der zunehmenden Alterung der Bevölkerung auch in Zukunft wachsen würden, war klar. Die Gesundheit Österreich (GÖG), das nationale Forschungs- und Planungsinstitut für das Gesundheitswesen, geht aktuell von einem Arbeitskräftebedarf von rund 200.000 Personen im Pflegebereich bis 2050 aus. [...]

Zwei Pflegereformpakete später ist man sich sowohl bei der ÖVP als auch bei den Grünen sicher: »Es hat noch keine Legislaturperiode gegeben, in der so viel in der Pflege weitergebracht wurde«, wie etwa ÖVP-Klubobmann August Wöginger sagt. Tatsächlich ist in den vergangenen zwei Jahren einiges passiert: Die Förderung für die 24-Stunden-Betreuung wurde merklich erhöht, die Bonuszahlung für pflegende Angehörige eingeführt, außerdem gibt es jetzt ein Pflegestipendium und 600 Euro Ausbildungsbeitrag. Im Rahmen des Finanzausgleichs zwischen Bund, Ländern und Gemeinden hat man sich etwa auch darauf geeinigt, das Projekt der sogenannten Community Nurses für die kommenden fünf Jahre finanziell abzusichern. Mit einer neuen Datenbank soll darüber hinaus bald die Anerkennung ausländischer Ausbildungsabschlüsse von Pflegekräften beschleunigt werden. [...]" ...
Quelle: diepresse.com

Zitat MeinBezirk.at vom 16.05.2024:

"Aufgrund langer Wartezeiten auf Kassenarzttermine fühlen sich Patientinnen und Patienten immer öfter gezwungen, eine Wahlärztin bzw. einen Wahlarzt aufzusuchen. Dort müssen sie die Behandlungskosten zunächst selbst tragen und anschließend eine (Teil-)Erstattung bei der Krankenkasse beantragen. Ab 1. Juli wird dieser Prozess jedoch einfacher, da Ärztinnen und Ärzte gesetzlich verpflichtet werden, die Einreichung zur Kostenerstattung online für die Patientinnen und Patienten zu übernehmen, wenn diese das verlangen. [...] Die Österreichische Gesundheitskasse (ÖGK) sieht in der Neuerung eine »gute Geschichte in Richtung mehr Servicequalität«, wie Generaldirektor Bernhard Wurzer gegenüber der APA erklärte. Durch die elektronische Einreichung werde die Bearbeitung für die Patientinnen und Patienten schneller, um dann 80 Prozent des jeweiligen Kassentarifs zurückzubekommen. Während dieser Prozess aktuell drei bis vier Wochen – und manchmal sogar länger – dauert, verfolge man das Ziel, die Bearbeitungszeit auf zwei Wochen zu reduzieren. [...] Wahlzahnärzte von Regelung ausgenommen [...]

Ärztekammer: »Noch nicht in trockenen Tüchern«

Die Nutzung der E-Card ist für das neue System nicht erforderlich. Aber auch in diesem Bereich wurde im Vorjahr eine Verbesserung beschlossen: Ab 1. Jänner 2025 werden sie an die E-Card angebunden und auch die Nutzung der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA wird für Wahlärztinnen und -ärzte dann verpflichtend. Der Roll-out dafür läuft bereits und wird vom Dachverband der Sozialversicherungsträger durchgeführt.

Die Ärztekammer sieht die Regelung jedoch »noch nicht in trockenen Tüchern«, da es noch sehr große Unsicherheiten bei den Kolleginnen und Kollegen gebe. So sei bisher nicht klar, wer dazu verpflichtet werde und wer nicht, kritisierte Vizepräsidentin der Wiener Ärztekammer und Kurienobfrau der niedergelassenen Ärzte, Naghme Kamaleyan-Schmied, am Rande einer Pressekonferenz am Donnerstag. ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat Heute vom 16.05.2024:

"Die Situation im österreichischen Pflegebereich spitzt sich immer mehr zu. Laut einem Ö1-Bericht waren im Vorjahr 33.000 Menschen in Alten- und Pflegeheimen von Freiheitsbeschränkungen betroffen. Den meisten werden demnach sedierende Medikamente verabreicht, manche der Maßnahmen sind aber noch drastischer [...]

So sei ein Viertel aller Bewohner in Alten- und Pflegeheimen mittlerweile von zumindest einer Freiheitsbeschränkung betroffen. 70 Prozent würden sedierende Medikamente erhalten, die meist nach der Übersiedlung in ein Altersheim verabreicht werden, um die aufgebrachten Menschen zu beruhigen. [...] Deswegen gurte man die Menschen in Rollstühle an und bringe sie in Aufenthaltsräume, wo sie mehrere Stunden verbringen. [...] Im Vorjahr wurden zudem erstmals seit Jahren wieder Bettgitter eingesetzt, die das Aufstehen verhindern sollen. [...]

Experten schlagen Alarm und fordern eine Qualitätsoffensive mit festgelegten Standards, während der Präsident des Pflegeheim-Dachverbandes »Lebenswelt Heim« die Kritik zurückweist und mehr positive Beispiele in der Pflege hervorheben möchte [...] ...
Quelle: heute.at

Zitat Der Standard vom 16.05.2024:

"Wenn Patienten es wünschen, müssen sie ihre Wahlarztrechnungen ab 1. Juli nicht mehr selbst bei der Gesundheitskasse zwecks Refundierung eines Honorarteils einreichen [...] Für Menschen, die zum Wahlarzt oder zur Wahlärztin gehen, soll sich bald eine entscheidende Sache ändern: Sie müssen in der Regel nicht mehr selbst die Honorarnote bei der Krankenkasse vorlegen, um Geld zurückerstattet zu bekommen. Denn ab 1. Juli werden die meisten Wahlärztinnen und Wahlärzte verpflichtet sein, bezahlte Honorare selbst der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) zu melden, wenn Patientinnen oder Patienten dies verlangen. Die Übermittlung der entsprechenden Informationen durch den Arzt oder die Ärztin darf nur nach ihrer Zustimmung erfolgen. [...] Kritik der Kammer wegen offener Fragen [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Der Standard vom 16.05.2024:

"Ruhigstellende Medikamente, Betten mit Seitenteilen oder Gurte am Rollstuhl – Maßnahmen wie diese werden in Alten- und Pflegeheimen offenbar immer öfter angewandt. Die Zahlen der Bewohnervertretung des Vertretungsnetzes, das diese Fälle dokumentiert, seien auf Rekordniveau, berichtete am Donnerstag das Ö1-Morgenjournal. [...]

In den letzten fünf Jahren sind demnach die freiheitsbeschränkenden Maßnahmen in Altenheimen um 60 Prozent gestiegen, in Wohn- und Pflegeeinrichtungen um 30 Prozent. Voriges Jahr seien insgesamt rund 33.000 Menschen davon betroffen gewesen. Die häufigste Einschränkung (70 Prozent) erfolgt durch die Gabe ruhigstellender Medikamente. Das habe oft zur Folge, dass die Menschen Muskeln abbauen und »in die Immobilität gepflegt« würden, kritisierte Susanne Jaquemar vom Vertretungsnetz [...]

Es gebe Bundesländer, wo ein Nachtdienst pro 60 Bewohnerinnen und Bewohner vorgesehen sei, das sei einfach nicht machbar. Es brauche eine Qualitätsoffensive in der Pflege und österreichweit einheitlich geltende Pflegeschlüssel, so Jaquemar. Weiters brauche es mehr Ärztinnen und Ärzte in den Einrichtungen und mehr niederschwellige Betreuungsleistungen wie beispielsweise Besuche von Freiwilligen. [...]

»Gesellschaftliche Krise?« [...]
Es braucht laut Kabas Qualitätssicherungssysteme, interdisziplinäres Lernen etwa zwischen Langzeitpflege und Akutbereich, und als Betreiber könne man zum Beispiel vorgeben, wer eingebunden werden muss (beispielsweise ein Facharzt), um freiheitsbeschränkende Maßnahmen treffen zu können. [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat MeinBezirk.at/ Niederösterreich - Wiener Neustadt vom 13.05.2024:

"Die Lehre zur Pflege(fach)assistenz in Niederösterreich ist angelaufen. Acht junge Menschen werden in fünf Betrieben zu Pflegefachkräften ausgebildet. LR Christiane Teschl-Hofmeister und WKNÖ-Präsident Wolfgang Ecker trafen die Pflegelehrlinge zum Austausch. Mit dabei auch Benjamin Pfrommer und Katharina Wagner (Mater Salvatoris Pitten). [...]

Der Lehrberuf Pflege sei eine von vielen Möglichkeiten, »Menschen für diesen erfüllenden und sinnstiftenden Beruf zu begeistern – schon direkt nach Ende der Schulpflicht«, ist Jana Bockholdt, Branchensprecherin der NÖ Pflegeeinrichtungen NÖ und Geschäftsführerin der Barmherzige Schwestern Pflege GmbH, überzeugt. [...]

Details zur Pflegelehre
80 Prozent der Ausbildung finden im jeweiligen Betrieb statt, während das theoretische Wissen an der Landesberufsschule St. Pölten unter Einbindung der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege in St. Pölten vermittelt wird. Die Ausbildung ist dabei so aufgebaut, dass die Lehrlinge bis zum vollendeten 17. Lebensjahr so qualifiziert sind, dass diese ab dann unmittelbar mit den Patientinnen und Patienten arbeiten können. Die Lehrausbildung zur Pflegeassistenz wird drei Jahre dauern, die Lehrausbildung zur Pflegefachassistenz vier Jahre. Die Ausbildungsvorschriften werden so aufeinander abgestimmt, dass in den ersten drei Lehrjahren dieselben Inhalte vermittelt werden und beide Berufsbilder in den ersten drei Jahren wechselseitig zur Gänze anrechenbar sind. Die beiden Lehrausbildungen in den Pflegeassistenzberufen schließen mit der jeweiligen Lehrabschlussprüfung ab, die auch den Berufszugang zu den entsprechenden Pflegeberufen umfasst. Weiterbildungsinteressierte Fachkräfte können in weiterer Folge z.B. (berufsbegleitend) an der Fachhochschule die Qualifikation der diplomierten Gesundheits- und Krankenpflege erwerben. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat NÖN.at/ Hollabrunn vom 12.05.2024:

"Es könne nicht sein, dass die Arbeit schwerer wird, aber immer seltener als Schwerarbeit gilt: Mit dem Aktionstag »Schwerarbeit« wurde auch im Landesklinikum Hollabrunn auf die schwierigen Arbeitsbedingungen im öffentlichen Gesundheitswesen aufmerksam gemacht - rechtzeitig zum internationalen »Tag der Pflegenden« am 12. Mai. [...]" ...
Quelle: noen.at

Zitat APA-OTS/ Unabhängige GewerkschafterInnen im Öffentlichen Dienst und in ausgegliederten Betrieben (UGÖD) vom 12.05.2024:

"Pflegebedarf für Pflegerinnen, Pfleger und Betreuungspersonal [...] Ohne sie geht fast nichts im selbst schwer erkrankten Gesundheitswesen.

Ob im Krankenhaus, Heim, in der mobilen Pflege, in Pflegeheimen oder in der 24-Stunden-Betreuung, im öffentlichen Gesundheitswesen und auch in der Justiz - ein Sozialstaat ohne Pflegeberufe ist unrealistisch und nicht vorstellbar: Personen aus jener Berufsgruppe, die so dringend gesucht wird, um unsere alten und kranken Mitbürger*innen entsprechend zu versorgen.

Zwar hat sich die Gehaltssituation in den letzten Monaten in einigen Einrichtungen verbessert, ein wesentlicher Kritikpunkt bleibt aber weiterhin offen: Es sind die ausufernden Strukturen und die schlechten Arbeitsbedingungen an den einzelnen Standorten, welche die Pflegeberufe insgesamt weniger interessant erscheinen lassen, als noch vor Jahren.

Die Dienstzeiten der Angehörigen der Pflege- und Betreuungsberufe sind mit dem Familienleben kaum vereinbar und die flächendeckend unbefriedigend gelöste Kinderbetreuung, sowie die für diese Berufe noch immer anachronistischen hierarchischen Systeme kommen verschärfend hinzu. [...] Woran es krankt [...] Pflege ist Schwerarbeit! [...]

Am heutigen Tag der Pflege sind unsere Forderungen:
* Aufnahme sämtlicher Pflegeberufe in die Schwerarbeitsverordnung
* Adäquate Entlohnung und finanzielle Anreize für Überstunden und Zusatzaufgaben
* Die Beseitigung der Pflicht zu überbordender und sinnloser Dokumentation
* Etablierung von flachen Strukturen
* Berufliche Entwicklung auf höchstem Niveau

Eine zeitgemäße moderne Ausbildung ist hierfür ebenso immanent, wie auch die andauernde Wertschätzung der Tätigkeit dieser Menschen für die Gesellschaft! [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat ORF News vom 12.05.2024:

"Im März haben in Österreich knapp 478.000 Menschen Pflegegeld bezogen, die überwiegende Mehrheit davon Frauen (295.000), zeigen von der APA abgefragte Daten des Sozialministeriums. Der heutige Tag der Pflege ist geprägt von Appellen und Forderungen. [...]

Maßnahmen aus Gesundheitsministeri

Im Gesundheitsministerium betonte man in einer Stellungnahme, dass die steigende Lebenserwartung zu mehr Unterstützungsbedarf führe, gleichzeitig würden mehr Pflegekräfte und Betreuungspersonal gebraucht. Vor allem Pensionierungen werden in der Pflege aber zum Problem [...]

Viele Baustellen in der Pflege

Dennoch bleiben im Pflegebereich viele Baustellen. So fordert etwa der Seniorenbund mehr Unterstützung für pflegende Angehörige. Die Arbeiterkammer (AK) will mehr Personal und Geld für die Pflege [...]" ...
Quelle: orf.at


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