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Zitat DerStandard vom 28.11.2022:

"Die Personalengpässe im Spitalsbereich werden sichtbarer: Zuletzt waren knapp 16 Prozent der Spitalsbetten im Wiener Gesundheitsverbund gesperrt. Beim Spitalsträger gibt es 900 offene Stellen in der Pflege sowie 91 offene Ärztejobs [...]

Rund 900 offene Stellen im Pflegebereich

Eklatant ist der Personalmangel in den Spitälern etwa im Pflegebereich oder in der Anästhesie. So gibt es beim städtischen Spitalsträger rund 900 offene Stellen in der Pflege. Der Wigev sei aber auch einer der größten Ausbildner und habe diesen Bereich zuletzt ausgeweitet: Aktuell würden sich im gesamten Pflegebereich 1400 Personen in Ausbildung befinden.

Dass Personalengpässe evident sind, räumt auch das Gesundheitsressort von Stadtrat Peter Hacker (SPÖ) ein. So seien 91 Ärztestellen ausgeschrieben, das sind drei Prozent aller Ärztestellen im Spitalsverbund. Im Bereich Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Anästhesie würde qualifiziertes Personal sofort genommen, heißt es. Bei den Bewerbungen hapert es aber: Ein Grund ist, dass Wien etwa im Bereich Kinderärzte zu wenig zahle, wie es Ärztekammer-Vizepräsident Stefan Ferenci formulierte. [...]" ...
Quelle: DerStandard

Zitat Niederösterreichische Nachrichten/ Korneuburg vom 25.11.2022:

"Experten von Arbeiterkammer (AK), Land NÖ und Co. informierten umfassend zum Thema »Rund um die Pflege«. [...] Über 120 Besucher haben die Pflegemesse der AK Niederösterreich am 24. November im Z2000 in Stockerau besucht. Nicht erst seit der Debatte um die Pflegefinanzierung ist es ein Thema für viele Menschen, wie ältere Menschen oder Menschen mit schweren Behinderungen am besten betreut werden können, ob Pflege zuhause oder in einem Pflegeheim die beste Option ist, wer Menschen mit Pflegebedarf versorgt – und, was man tun muss, um als pflegender Angehöriger Unterstützung zu bekommen. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat OTS/ Österreichische Ärztekammer vom 25.11.2022:

"Auch Ärztinnen und Ärzte haben sich ein Dankeschön in Form eines Gehaltsbonus verdient, befindet Harald Mayer, Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat Niederösterreichische Nachrichten/ Mistelbach vom 23.11.2022:

"Betriebsratsvorsitzender Franz Hammer erklärt, womit die Mitarbeiter im Landesklinikum Mistelbach derzeit konfrontiert sind. [...] Betriebsratsvorsitzender Franz Hammer spricht mit der NÖN über Überlastungsmeldungen, schwindende Erholungsphasen und zusätzliche Aufgaben fürs Landesklinikum Mistelbach-Gänserndorf. [...] NÖN: Können Sie die momentane Situation beschreiben?

Franz Hammer: Ich habe zuletzt sieben Überlastungsmeldungen in den Bereichen Pflege, Verwaltung und im ärztlichen Bereich abgegeben. Die Mitarbeiter sind an mich herangetreten: Sie machen ihren Job noch immer mit Liebe und mit Überzeugung, nur sind sie mittlerweile in einer Situation, dass sie nicht zu 100 Prozent sagen können, dass niemand gefährdet werden wird. Wir haben deshalb den Dienstgeber informiert und Meldung erstattet. Das ist keine Schuldzuweisung, die Mitarbeiter sagen nur: Bitte hilf uns. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat ORF Wien vom 23.11.2022:

"Mit einem Warnstreik in sechs Wiener Krankenhäusern haben die 10.000 Mitarbeitenden der Ordensspitäler am Mittwoch versucht, den Druck in ihren Sonder-Kollektivvertragsverhandlungen zu erhöhen. Gewerkschaft und Ärztekammer verlangen ein Gehaltsplus von 500 Euro brutto monatlich. [...]" ...
Quelle: ORF Wien

Zitat ORF Oberösterreich vom 22.11.2022:

"Unter dem Motto »Wir pflegen Menschen, keine Akten« hat das Sozialressort des Landes gemeinsam mit der Arbeiterkammer in einem Pilotprojekt die Arbeit in der Pflege erleichtert. Weniger Dokumentation soll mehr Zeit für die ursprüngliche Aufgabe bringen. [...]" ...
Quelle: ORF OÖ

Zitat Kronen Zeitung Oberösterreich vom 22.11.2022:

"Viel Arbeitszeit in der Altenpflege geht für Dinge drauf, die den Heimbewohnern unmittelbar gar nichts nützen. Zum Beispiel, wenn ganz penibel höchst alltägliche Dinge außerhalb des medizinischen Bereichs aufgeschrieben werden müssen. Sozialressort des Landes und Arbeiterkammer sind sich einig, dass es diesem Zeiträuber an den Kragen gehen muss. Doch wie? [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat OTS/ Arbeiterkammer Wien vom 18.11.2022:

"Auf dem Weg zu einer gendersensiblen und nachhaltigen Pflegestrategie [...] Die im September 2022 präsentierte Europäische Care Strategie war Thema mehrerer Veranstaltungen in Brüssel, an denen u.a. AK Präsidentin Renate Anderl, der für Pflege zuständige Volksanwalt Bernhard Achitz, Mitglieder des Europäischen Parlaments und Vertreter:innen von NGOs teilnahmen. Die Europäische Kommission hat Anfang September eine Pflege- und Betreuungsstrategie (European Care Strategy) präsentiert. Sie soll einen Beitrag dazu leisten, die Situation der Pflegenden, die Qualität der Betreuung von Pflegebedürftigen, die Elementarpädagogik und Kinderbetreuung zu verbessern. [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat Vorarlberg Online vom 17.11.2022:

"AK-Präsident Heinzle schlägt Alarm und behauptet, dass die GÖG-Studie auf falschen Annahmen basiert. [...] Die aktuellen Berichte zur Pflege in Vorarlberg lesen sich für die AK »wie ein Gruselroman«: 200 Betten in der Langzeitpflege wegen fehlender Mitarbeiter nicht belegt, 100 Betten sind es in den Spitälern. Am LKH Rankweil stehen 50 Betten leer, Psychiatriepatienten müssten deswegen vorzeitig entlassen werden. [...]

Die Österreich-Studie der GÖG 2021 ortet bis 2030 einen Bedarf von 75.700 Pflegekräften, das wären für Vorarlberg rund 3.400. In der GÖG-Studie für Vorarlberg sinkt dieser für denselben Zeitraum auf nur 2.415. »Das kann so nicht der Realität entsprechen«, ist AK-Direktor Rainer Keckeis überzeugt. Er verweist darauf, dass in der Studie angenommen wird, dass es keine Berufsabbrecher gibt und alle bis zur gesetzlichen Alterspension arbeiten. Die Realität sehe aber anders aus

Man registriere bereits jetzt Notrufe aus den Spitälern, immer wieder würden sich auch Patienten beklagen, berichter der AK-Direktor. Allein die Zeitspanne von 2020 bis 2023 ergebe einen Ausbildungsrückstand von mindestens 200 Pflegekräften. [...] Forderungen der Arbeiterkammer [...]

Gesundheitslandesrätin Martin Rüscher verweist bei der angespannten Situation in der psychiatrischen Versorgung auf ein Maßnahmenpaket des Landes Vorarlberg. Das Land Vorarlberg bemühe sich intensiv, der angespannten Situation – insbesondere am Landeskrankenhaus Rankweil – zu begegnen »Wir sind uns der Herausforderungen sehr bewusst. Es wurden und werden vielfältige Maßnahmen gesetzt, die aber großteils Zeit brauchen, um zu wirken.«

2021 und 2022 wurde ein Basis-Ausbildungslehrgang in Schloss Hofen für Psychiatriepflege durchgeführt, um allen Interessierten eine rasche Qualifizierung zu ermöglichen. Darüber hinaus sei mit der aus Bundes- und Landesmitteln finanzierten Pflege-Ausbildungsförderung ein wichtiger Schritt gesetzt worden, um dringend benötigtes Fachpersonal für die Pflegebetreuung zu gewinnen. ...
Quelle: VOL.at

Zitat Kronen Zeitung vom 17.11.2022:

"In der Nacht auf Donnerstag haben sich die Sozialpartner der Sozialwirtschaft nach 16 Verhandlungsstunden auf einen neuen Kollektivvertrag geeinigt. Demnach werden die Löhne und Gehälter um bis zu 10,2 Prozent steigen. Das gaben die Gewerkschaften GPA und vida nach einer Einigung in der vierten Runde mit dem Arbeitgeberverband SWÖ bekannt. 130.000 Beschäftigte in der Sozialwirtschaft, also dem privaten Pflege-, Gesundheits- und Sozialbereich, sind davon betroffen. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung


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