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Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 25.11.2022:

"Wir Menschen brauchen körperliche Nähe und Berührungen. [...] Gewollte und als angenehm empfundene Berührungen bedeuten zwischenmenschlichen Austausch und vermitteln Wohlbefinden, Geborgenheit und Sicherheit. Auch im Alter erlischt der Wunsch nach Körperkontakt, menschlicher Nähe und Wärme nicht.

Bei einer angenehmen körperlichen Berührung kommt es zur Ausschüttung von Botenstoffen, die das Wohlbefinden stärken. Es handelt sich vor allem um die »Glückshormone« Dopamin und Serotonin. Schon ein bloßes Rückenkraulen wirkt wie ein Orkan im Gehirn. Zudem wird das Hormon Oxytocin freigesetzt, welches das Bindungsgefühl stärkt. Die höchsten Dosen gibt es bei stillenden Müttern und deren Babys. Dieses Hormon reguliert den Stoffwechsel, senkt den Stresspegel und lässt Ängste schwinden.

»Berührungen sind essenziell. Die anderen Sinne können das aktive und passive Tasten nicht voll ersetzen. Mit jemandem zu sprechen, ist zwar ebenfalls ein wichtiger zwischenmenschlicher Austausch, doch eine Stimme, die man nur hört, kann eine Hand, die man spürt, nicht ersetzen«, sagt Mag. Astrid Jorda vom Institut für Psychotherapie am Kepler Universitätsklinikum Linz. [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat Salzburger Nachrichten vom 24.11.2022:

"Einsamkeit ist eines der drängendsten sozialen Probleme. Die Österreichische Gesundheitskasse und das Bildungshaus St. Virgil in Salzburg suchen Lösungen, sensibilisieren und vernetzen Fachleute. [...] Während der Tagung wird das Thema deshalb nicht nur in Fachvorträgen erörtert. In 15 Foren werden verschiedene Aspekte von Einsamkeit diskutiert - von Wohnen über Armut und seelische Gesundheit bis zu Digitalisierung. [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat Stadt Wien/ Presse-Service - Rathauskorrespondenz vom 22.11.2022:

"Gesundheitsstadtrat Hacker stellt neue Checkliste des Wiener Programms für Frauengesundheit vor [...] Mehr als 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen werden zu Hause von Angehörigen gepflegt. Diese Aufgabe wird überwiegend von Frauen übernommen und ist oft belastend. Körperliche und psychische Belastungen sind bei der Betreuung von geliebten Menschen ständige Begleiter – besonders wenn die Krankheit wie bei Demenz die Persönlichkeit verändert. Ratlosigkeit, Ängste und die Last der Verantwortung führen oft dazu die eigenen Belastungsgrenzen zu überschreiten. [...] Diese Broschüre ist ein wichtiger Beitrag zu diesen Zielen und soll Frauen als pflegende Angehörige ermuntern, die Unterstützungsmöglichkeiten der Stadt Wien in Anspruch zu nehmen“, schließt Gesundheitsstadtrat Peter Hacker.

Die gesamte Broschüre wurde mit einem Beirat von Expertinnen erstellt. Sie ist in B1-Niveau (entspricht dem Pflichtschulabschlussniveau) gehalten und steht kostenlos als Download zur Verfügung. [...]" ...
Quelle: Stadt Wien

Zitat unsertirol24.com vom 19.11.2022:

"In den vergangenen Tagen hat es in den Gemeinden Vintl, Natz-Schabs, Rodeneck und Mühlbach einen Info-Abend zum neuen Seniorenwohnheim Freyenthurn gegeben. Die Anmeldungen für die Heimaufnahme sind bereits gestartet. [...] Die Zielgruppe für das Seniorenwohnheim sollen Menschen mit Unterstützungs- und Pflegebedarf sein. 68 Betten, aufgeteilt auf vier Stockwerke, sollen in erster Linie für Bürger der vier Gemeinden Mühlbach, Vintl, Natz-Schabs und Rodeneck zur Verfügung stehen. Davon seien auch vier Betten für Kurzzeitpflege-Fälle vorgesehen, um Familien zu entlasten. Auch eine integrierte Tagespflege, eine geschützte Betreuungsform (für Menschen mit psychiatrischen Auffälligkeiten) sowie ein sogenannter »Mittagstisch« und Seniorentreff seien geplant. Man wolle das Haus damit öffnen.

Auf drei Stöcken werden jeweils 20 Bewohner untergebracht. Die Hausleitung betonte, dass man so viel wie möglich Normalität im Haus gewähren und anbieten möchte, in Kombination mit der gemeinsamen Gestaltung des Alltags. Bei der Pflege wolle man das Modell von Monika Krohwinkel anwenden. Auch beim Pflegekonzept soll der Fokus auf Normalität gestellt und so wenig wie möglich Institution sein. Beim Konzept der Hauswirtschaft (Küche, Reinigung, Wäscherei, …) werden aktuelle Standards verwendet. [...]" ...
Quelle: unsertirol24

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 17.11.2022:

"In Pram entsteht Wohnhaus für Menschen mit psychischer Beeinträchtigung [...] Auf einem Grundstück, das die Gemeinde vor Jahrzehnten für den Ausbau des Altenheims »Stefaneum« gekauft hat, entsteht ein neues Wohnhaus für 24 Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen. Finanziert wird das Vier-Millionen-Euro-Projekt vom Sozialressort des Landes Oberösterreich. Betreiber ist die Caritas-Einrichtung Invita. Errichtet wird das Gebäude, das im Frühjahr 2024 bezugsfertig sein soll, von der LAWOG.

Außerdem entsteht in dem Gebäude in der Marktstraße die neue Arztpraxis für die Pramer Allgemeinmedizinerin Barbara Prötsch. Deren Ordination ist derzeit in einem ehemaligen Gasthaus, das umgebaut worden ist, untergebracht. »Die Gemeinde wird die neuen Ordinationsräume von der LAWOG mieten und sie an Dr. Prötsch weitervermieten«, sagt Bürgermeisterin Katharina Zauner (ÖVP) im Gespräch mit den OÖN.

Noch offen ist, was mit dem ehemaligen Pflege- und Altenheim Stefaneum passiert, das nach dem Neubau des Pflegeheimes in Kallham stillgelegt worden ist. Derzeit dient das Stefaneum noch als Ausweichquartier für die Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims Waizenkirchen, das neu gebaut wird. Voraussichtlich Ende 2023 soll der Betrieb in dieser neuen Senioreneinrichtung beginnen. Dann steht das »Stefaneum« wieder leer. Mit dem neuen Eigentümer steht die Gemeinde in engem Kontakt. »Wir werden gemeinsam ein Konzept ausarbeiten, das für Pram passt«, betont Zauner. [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat Graz.at vom 14.11.2022:

"Am Freitag, 11. November, fand im Grazer Rathaus die hochkarätig besetzte Enquete »Alterspsychiatrische Versorgung« statt. Die häufigsten psychischen Erkrankungen im Alter sind Depression, Angsterkrankungen, Demenz und paranoide Zustandsbilder, sowie Alkoholabhängigkeit. »Pflege ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts schlechthin. Grundsätzlich muss man davon ausgehen, dass acht bis zehn Prozent der Menschen über 65 Jahren einer dringenden Behandlung oder Unterstützung bedürfen. Die zukünftigen Herausforderungen sind vielfältig und um diese zu bewältigen braucht es ein strukturiertes Handeln verschiedenster Professionen«, so Gesundheits- und Pflegestadtrat Robert Krotzer. Die Stadt Graz hat das Alterspsychiatrische Konzept aus dem Jahr 2003 für weitere Planungen aktualisiert, welches im Rahmen der Enquete präsentiert und diskutiert wurden. [...]" ...
Quelle: Graz.at

Zitat ORF Science vom 31.10.2022:

"Rund 730.000 Menschen leben in Österreich derzeit mit einer Depression, etwa ein Drittel davon Männer. Bei Frauen ist die Diagnose also viel häufiger. Das kann auch daran liegen, dass Männer bei Depressionen zum Teil andere Symptome zeigen – wie etwa Reizbarkeit, Aggressivität und Suchtverhalten. [...]" ...
Quelle: ORF Science

Zitat ORF News vom 30.10.2022:

"Die Österreicher schlafen immer schlechter – und das dürfte sich so bald nicht ändern, befürchten Schlafforscherinnen und -forscher. Die Pandemie, der Klimawandel, die hohe Teuerungsrate und der Krieg in der Ukraine bereiten den Menschen Sorgen, und Sorgen halten wach. Es gibt jedoch Tipps, die helfen. [...]" ...
Quelle: ORF News

Zitat DiePresse vom 18.10.2022:

"Die Zusammenarbeit zwischen dem stationären Bereich und der ambulanten Versorgung soll verbessert werden. Mit einem Pilotprojekt will man betreuende Angehörige entlasten. [...] Im Jahr 2050 wird fast ein Drittel der Österreicher über 65 Jahre alt sein und geschätzt jede zehnte Person älter als 80 Jahre. Dementsprechend wird auch die Zahl alter Menschen mit psychischen Erkrankungen - von Depression bis Demenz - steigen. [...] Ein weiterer Punkt sei die stärkere Entlastung der Angehörigen: Erster Schritt ist ein Pilotprojekt, um betreuende Angehörige zumindest stundenweise entlasten zu können. Weitere Ziele seien der Aufbau von alterspsychiatrischen Tagesstrukturen für »junge alte« Menschen, die Stärkung der tagesklinischen Angebote und der mobilen Angebote zur Verbesserung der Übergänge von der stationären zur mobilen Betreuung und umgekehrt. Für alterspsychiatrisch erkrankte Menschen mit Zusatzproblemen wie Sucht, Migrationshintergrund, Obdachlosigkeit etc. sind spezielle Angebote geplant. [...]" ...
Quelle: DiePresse

Zitat ORF Science vom 21.10.2022:

"Wer glücklich ist, lächelt. Laut einer – allerdings umstrittenen – psychologischen Theorie funktioniert das aber auch umgekehrt: Man müsse nur die Mundwinkel hochziehen, und schon geht es einem besser. Eine Studie mit fast 4.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 19 Ländern liefert nun neue Belege für diesen Effekt, wenngleich nicht in allen Fällen. [...]" ...
Quelle: ORF Science


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