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483 News gefunden


Zitat NÖN.at/ Korneuburg vom 14.06.2024:

"Im April 2024 begann der erste kompetenzübergreifende Weiterbildungslehrgang »Pflege bei Demenz« für Gesundheitsberufe in der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Stockerau. Insgesamt nehmen an dieser Weiterbildung fünf Personen teil. Sie vertiefen ihre Kenntnisse, wie an Demenz erkrankte Menschen am besten versorgt werden. [...]

Die Ausbildungsinhalte erstrecken sich von der medizinischen Diagnosestellung über die Therapie und Pflege bis hin zu den rechtlichen Rahmenbedingungen und speziellen Konzepten, aber auch zur Kommunikation mit Betroffenen und deren Angehörigen. [...]

Neben dem Weiterbildungslehrgang »Pflege bei Demenz« werden in der Stockerauer Schule noch die Ausbildungen zur Pflegeassistenz, Pflegefachassistenz sowie das zweite Ausbildungsjahr Pflegefachassistenz für Pflegeassistenz angeboten. [...]" ...
Quelle: noen.at

Zitat APA-OTS/ Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) vom 13.06.2024:

"Probleme mit der Kontinenz sind bei Erkrankungen wie Demenz, Multiple Sklerose (MS) oder Parkinson eine häufige Begleiterscheinung. Zusätzlich zur ohnehin schon sehr belastenden Grunderkrankung stellt dies nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für ihre Angehörigen eine enorme Herausforderung dar. Um diese Menschen zu unterstützen, informiert die Medizinische Kontinenzgesellschaft Österreich (MKÖ) im Rahmen der heurigen Welt-Kontinenz-Woche von 17.-23. Juni anhand von virtuellen Vorträgen und kompakten Infoblättern. [...]

Zu jedem dieser drei Themen findet ein virtueller Vortrag einer Urologin/eines Urologen mit Schwerpunkt Neuro-Urologie und einer Kontinenz- und Stomaberaterin (KSB) statt. Eine KSB ist eine diplomierte und speziell für dieses Thema ausgebildete Krankenschwester – und somit Expertin rund um Fragen zur Kontinenz. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat 5 Minuten/ Steiermark vom 06.06.2024:

"Seit Jänner läuft das Pilotprojekt der Stadt Graz zur Anstellung pflegender Angehöriger. Erste Evaluierungen zeigen, dass das Grazer Modell gut angenommen wird. Eine steiermarkweite Ausweitung wäre wünschenswert. [...]

Verschiedenste Fälle

Aktuell beziehen zwei pflegebedürftige Personen die Pflegegeldstufe (PG) 3, vier Personen die PG 4, sieben Personen die PG 5 und je eine Person erhält die PG 6 bzw. 7. Auch die Ursachen der Pflegebedürftigkeit sind breit gefächert: So sind sieben Personen in Pflege aufgrund ihrer Demenzerkrankung, drei Personen sind in Palliativbetreuung, vier Personen leiden an neurologischen oder Autoimmunerkrankungen und eine Person ist aufgrund einer Lungentransplantation auf Betreuung angewiesen. [...] Zahlreiche Beratungen [...]

Steiermarkweit großer Bedarf

Bereits jetzt sei laut den Verantwortlichen eindeutig erkennbar, dass das Grazer Modell zur Anstellung pflegender Angehöriger eine große Erleichterung für die Pflegenden darstellt. Das Ziel ist, das Projekt fortzuführen und falls möglich auszuweiten. Der Bedarf ist jedenfalls in Graz und in der gesamten Steiermark gegeben. Daher wird das Projekt wissenschaftlich evaluiert und alle Ergebnisse dem Land Steiermark zur Verfügung gestellt werden. Dadurch soll Bewegung in die Diskussion auf Landesebene kommen. Der große Wunsch der Grazer Stadtregierung wäre eine steiermarkweite Umsetzung dieser Initiative, dazu gab es auch schon Gespräche mit dem zuständigen Landesrat. [...]" ...
Quelle: 5min.at

Zitat Apotheken Umschau/ Deutschland vom 03.06.2024:

"Nicht alle Angehörigen können vor Ort für Pflegebedürftige in der Familie sorgen. Aber vieles geht beim sogenannten Distant Caregiving trotz großer räumlicher Distanz. [...]

Viele Dienstleistungen lassen sich digital regeln

Zwölf bis 15 Teilnehmende sind es, die sich einmal im Monat treffen, am Bildschirm – wie sollte es anders sein. Einige haben hilfebedürftige Angehörige in Bielefeld – aber wohnen weit weg von der westfälischen Stadt. »Das Thema wird bislang unterschätzt«, findet Dr. Susanne Karner, Pflegewissenschaftlerin aus Bischofsheim, die sich auf die Beratung von fernab lebenden Kümmerern spezialisiert hat. [...] Laut Daten von 2019 wohnt ein knappes Viertel der pflegenden Angehörigen mindestens 25 Kilometer entfernt. Die Zahlen dürften zunehmen: Ob Beruf, Liebe oder schlicht Fernweh – es gibt viele Gründe, weshalb es nicht nur junge Menschen in andere Regionen und Länder zieht. Zum Problem wird das oft erst dann, wenn die Älteren in der Familie Hilfe brauchen.

Wie kann Pflege auf Distanz gelingen – und wo liegen die Grenzen? Haben die Betroffenen vor allem mit körperlichen Problemen wie Gebrechlichkeit oder Gehbehinderung zu tun, könnten die Angehörigen oft vieles gut regeln, so Gehrings Erfahrungen. Ob per Telefon oder über digitale Kanäle: Pflegedienst, Essen auf Rädern oder Haushaltshilfe lassen sich auch von weit weg beauftragen. [...]

Was Ältere selbst tun können
* Sprechen Sie frühzeitig mit jüngeren Angehörigen über Ihre Wünsche: Wie soll die Pflege aussehen?
* Stellen Sie eine Vorsorgevollmacht aus – dies erst im Notfall von weit weg zu organisieren, ist schwierig.
* Legen Sie eine Notfallmappe mit Vorsorge- und ärztlichen Dokumenten an, die Ihre Angehörigen leicht finden.
* Seien Sie sich bewusst, dass Ihre Angehörigen beruflich und familiär eingespannt sein können. [...]

Netzwerk mit Helfenden aufbauen [...] Engmaschige Betreuung bei Demenz [. ...
Quelle: apotheken-umschau.de

Zitat NÖN.at/ Klosterneuburg vom 01.06.2024:

"Viele lokale Organisationen nahmen an dem Vernetzungstreffen zum Thema Lebensqualität im Alter teil. Ältere Menschen sollen es durch freundlichere Angebote leichter haben. [...]

Rückblick auf das Treffen und geplantes

Mehr als zehn Organisationen nahmen an diesem Treffen teil, darunter der Verein Gut leben mit Demenz, der Seniorenbund, Pfarrclubs, das Rote Kreuz, die Volkshochschule, Hospiz St. Martin, die Volkshilfe, der Verein Zeitpolster und viele weitere lokale Initiativen. Hauptziel war, die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Vereinen und Organisationen zu intensivieren, um die Angebote und Dienstleistungen für ältere Menschen in Klosterneuburg zu evaluieren und zu verbessern. [...]

Am Freitag, 08. November, findet in der Babenbergerhalle wieder der Aktionstag Gesundheit statt. Dabei sollen die zahlreichen Angebote für die ältere Bevölkerung vorgestellt werden. [...]" ...
Quelle: noen.at

Zitat FITBOOK/ Deutschland vom 31.05.2024:

"Wir werden jedes Jahr um ein Jahr älter – soweit ist das richtig. Der körperliche Alterungsprozess schreitet jedoch offenbar nicht genauso kontinuierlich voran. Wie US-Forscher herausfanden, ereignen sich in drei Lebensjahren besonders merkliche Veränderungen im Blutplasma.

Forscher der Stanford University in Kalifornien haben Blutproben von rund 4200 Menschen zwischen 18 und 95 Jahren analysiert. Dabei lag ihr Fokus auf mehr als 3000 im Plasma vorhandenen Eiweißstoffen. Der Anteil der Eiweißstoffe blieb bei einigen davon über Jahrzehnte weitestgehend konstant. Aber: Bei drei Lebensjahren wurden große Schwankungen festgestellt – mit etwa 24, 60 und 78 Jahren. In diesen drei Jahren macht unser biologisches Alter laut der Studie regelrechte Sprünge. [...]

* Biologisches Alter durch Blutplasma ermitteln [...]
* Ergebnisse decken sich mit diversen Mäuse-Studien [...]
* Ergebnisse deuten auf schädliche Faktoren im Blut hin [...]
* Bluttests können damit frühzeitig auf Erkrankungen hinweisen [...]" ...
Quelle: fitbook.de

Zitat t-online/ Deutschland vom 30.05.2024:

"Das »Einsamkeitsbarometer« zeigt, dass Einsamkeit in Deutschland ein großes Problem ist. Die körperlichen und psychischen Folgen können gravierend sein. [...] Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat am Donnerstag eine Studie vorgestellt, in der es um Einsamkeit in Deutschland geht. Für das »Einsamkeitsbarometer« wurden Daten aus einem Zeitraum von 30 Jahren ausgewertet – und sie zeichnen ein düsteres Bild. Denn es sind zunehmend auch jüngere Menschen, die sich einsam fühlen.

Doch Einsamkeit ist nicht nur ein unangenehmes Gefühl – sie kann auch schwerwiegende psychische und körperliche Folgen haben. Einsamkeitsforscherin Maike Luhmann von der Ruhr-Universität Bochum erklärt, dass bei chronischer Einsamkeit dieselben Areale im Gehirn aktiviert werden wie bei Schmerz. Obwohl man wisse, dass mit Einsamkeit große Risiken einhergehen, gebe es bislang keine »keine klinische Diagnose im klassischen Sinne« – also auch keine speziellen Therapien und Medikamente, so Luhmann. [...]

Laut Eva Peters, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Gießen, sei der Körper bei Einsamkeit in einem dauerhaften Stresszustand, »da er sich in ständiger Alarmbereitschaft befindet«. Es fehle das soziale Umfeld als Puffer für mögliche Gefahrensituationen. Peters ergänzt, dass Einsamkeit ein Gefühl ist, das »in unseren Körpern und unseren Seelen« nicht einprogrammiert ist. Der Mensch sei ein soziales Tier, das in Gruppen besonders gut funktioniere.

Auch die fehlende intellektuelle Stimulation, die oft mit Einsamkeit einhergeht, kann schwere Folgen haben. Wie Peters erklärt, verkümmert das Gehirn bei fehlender Interaktion wie ein unbenutzter Muskel: »Das kann der Beginn von Alzheimer und Demenz sein«. Depressionen, Schlaf- und Angststörungen und sogar suizidale Gedanken können ebenso mit Einsamkeit einhergehen. [...]

Chronische Einsamkeit kann auch noch andere körperliche Folgen haben. ...
Quelle: t-online.de

Zitat NÖN.at/ Zwettl vom 29.05.2024:

"Innovatives Wohnprojekt legt Meilenstein und wird von der MAS-Alzheimerhilfe zertifiziert. Pläne für die weitere Zukunft gibt es zahlreiche.
Die Diagnose Demenz ist sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen stets eine besonders schwere. Wie geht man am besten damit um? Welche Möglichkeiten kann man in Erwägung ziehen, wenn es um Begleitung und Betreuung geht? Stundenweise, tageweise oder auch rund um die Uhr? Pflegeheim oder Alternativen?

Verein »Mut-Macher« will Antworten geben
Mario Neuwirth ist seit Jahren selbst familiär davon betroffen und mit dem Thema vertraut. [...] Mit seinem innovativen Projekt in Allentsteig und Schwarzenau bietet er im Rahmen des ins Leben gerufenen Vereins »Mut-Macher« Antworten und Lösungen, um dementiell veränderten Menschen und ihren Angehörigen Informationen, Unterstützung und Betreuungsoptionen zu bieten.

Als großen Meilenstein gründete er im Vorjahr eine Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz in Schwarzenau [...]. Zum einen zog das gesamte Wohnprojekt im Februar aufgrund von Platzmangel und Notwendigkeit nach Allentsteig um, zum anderen wurde es nun jüngst ein »Betreutes Wohnen« und zusätzlich von der MAS–Alzheimer–Akademie qualifiziert. [...]

Die neuen Erkenntnisse nutzen und weitergeben
Mehrere selbstständige Personenbetreuer [...] und auch ehrenamtliche Unterstützer sind nun MAS-qualifizierte Aktivbetreuer durch die Qualifizierung des Vereins »Mut-Macher«. Zusätzlich sind 24-Stunden-Hilfen von externen Agenturen im Haus in der Hauptstraße 40 in Allentsteig. [...]

Ehemalige Altersresidenz als neuer Standort [...]
Im Vergleich zu den zwei Wohneinheiten in Schwarzenau bietet der neue Standort in Allentsteig Platz für acht Personen in sieben Wohneinheiten. [...]

Schulungen finden in Schwarzenau statt
Der alte Standort in Schwarzenau wird übrigens ebenso weiter genützt. Hier sollen etwa die Schulungen der »Mut-Macher«–Philosophie für die 24-Stunden-Hilfen erfolgen. ...
Quelle: noen.at

Zitat ORF Steiermark vom 29.05.2024:

"Die Steiermark bekommt ein neues Pflege- und Betreuungsgesetz – jetzt ging die Begutachtungsfrist für den Gesetzesentwurf zu Ende, und mehr als 60 Stellungnahmen langten dazu ein. Kritik kommt vor allem von den Grünen und der KPÖ. [...]

Seit 2012 wurde an dem steirischen Pflege- und Betreuungsgesetz gearbeitet: So soll nun etwa in Pflegeheimen eine verpflichtende Notstromversorgung kommen, und auch die mobile Pflege soll weiter gestärkt werden [...]
Für die Landessprecherin der Grünen, Sandra Krautwaschl, sei aber gerade die mobile Pflege nicht genügend berücksichtig worden [...] Es fehle hier ihrer Ansicht nach eine politische Umsteuerung in diese Richtung. [...]

KPÖ-Klubobfrau Claudia Klimt-Weithaler kritisiert unter anderem, dass mit dem Entwurf die Kontrollen im Pflegebereich verringert würden [...] Auch fehle etwa ein spezieller Zugang zum Krankheitsbild Demenz, so die gemeinsame Kritik. [...]

60 Stellungnahmen sind zum neuen steirischen Pflege- und Betreuungsgesetz eingelangt. Kritik wird auch vom Vertretungsnetz, einem Verein, der sich um Rechte von Menschen mit psychischen Erkrankungen kümmert, geübt: So sei etwa die neu geförderte Übergangspflege nach Krankenhausaufenthalten zwar positiv, mit 28 Tagen aber zu kurz angesetzt. Außerdem seien in Pflegeheimen untergebrachte Menschen weiterhin unter Umständen gezwungen, ihre Angehörigen auf Unterhalt zu klagen. [...]" ...
Quelle: steiermark.orf.at

Zitat Salzburger Nachrichten vom 28.05.2024:

"Angehörige sind eine zentrale Säule in der Pflege alter und kranker Menschen. Von Anbietern wie Hilfswerk, Caritas oder Diakonie gibt es zwar Trainings, Entlastungsdienste und Tageszentren zur Unterstützung - aber teilweise auch noch große Lücken. [...]

In mittlerweile elf Modulen werden in Kleingruppen Themen wie Pflegegeld und Hilfsmittel, Sturzvermeidung, oder Umgang mit Demenz bearbeitet. »Zudem soll es ein geschützter Rahmen für Erfahrungsaustausch sein«, betont Manfred Feichtenschlager, Fachabteilungsleiter für Soziale Arbeit beim Hilfswerk. [...]

Das Basismodul ist kostenlos, alle weiteren kosten je 25 Euro, auf drei Module ist der Gesundheitshunderter der Sozialversicherung anwendbar. »Wir wollen die Leute dazu motivieren, sich bestenfalls schon vorher mit diesen Themen zu beschäftigen, nicht erst, wenn sie schon völlig ausgebrannt sind«, betont Feichtenschlager. [...]

Hilfswerk-Präsident Christian Struber aus St. Koloman betont: »Die Hauptlast der Pflege im Land tragen die Angehörigen. Von rund 26.000 Menschen im Land Salzburg, die Pflegegeld beziehen, werden rund 5000 in Seniorenheimen betreut, rund 1000 nutzen die 24-Stunden-Betreuung, alle anderen werden zu Hause betreut. Ohne pflegende Angehörige könnte das Pflege- und Betreuungssystem nicht aufrechterhalten werden.« [...]

Tageszentren als soziale Einrichtung gegen Vereinsamung
Neben den bereits erwähnten Trainings (und neun Seniorenheimen im Land Salzburg) betreibt das Hilfswerk 15 Tageszentren in allen Salzburger Bezirken mit insgesamt 189 Plätzen sowie einen Angehörigenentlastungsdienst, bei dem Pflegekräfte stundenweise die Betreuung der zu Pflegenden übernehmen. [...]

Den Entlastungsdienst hat das Hilfswerk seit Herbst 2020 im Programm, auch das Diakoniewerk und die Caritas bieten Ähnliches. [...]
Um Angebote wie diese noch effektiver zu machen, müsse aber politisch noch an einigen Schrauben gedreht werden, betont Hilfswerk-Präsident Struber. ...
Quelle: sn.at


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