Suchmenü ausblenden


Suchmenü einblenden

2644 News gefunden


Zitat Die Presse vom 16.04.2024:

"Eine Erhöhung des gesetzlichen Pensionsalters sei frühestens 2034 sinnvoll, sagt die neue Vorsitzende der Alterssicherungskommission, Christine Mayrhuber. [...]

„Es braucht permanente Anpassungen. Aber wir müssen in einem Zeithorizont von zumindest zwei bis drei Jahrzehnten denken“, sagt Christine Mayrhuber, Ökonomin am Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (Wifo) und neue Vorsitzende der Alterssicherungskommission. [...]

Obwohl sich keine Regierungspartei eine Pensionsreform vorgenommen hat, sei in den vergangenen Jahren viel gemacht worden. Bei den Abschlägen zum Beispiel und bei der Aliquotierung der Pensionen. Es gebe einen »Wildwuchs an kurzfristigen Maßnahmen«, sagt Mayrhuber. Sie hält das für problematisch, denn es sei »nicht sehr transparent für die Versicherten«, sagt die neue Leiterin der Alterssicherungskommission. [...]

Die größte laufende Änderung im Pensionssystem betrifft Frauen: Das gesetzliche Antrittsalter für Frauen steigt ab heuer um je sechs Monate pro Jahr, bis es 2033 bei 65 Jahren und damit auf dem Niveau der Männer liegt. Mayrhuber empfiehlt, diesen Übergangszeitraum abzuwarten, bevor man eine große Pensionsreform in Angriff nimmt. [...] Ein Vorschlag, der von Ökonomen immer wieder aufgebracht wird, ist, das gesetzliche Pensionsantrittsalter mit steigender Lebenserwartung anzuheben. [...] Entscheidend dafür, dass das Pensionssystem finanzierbar bleibt, sei es, Menschen vor der Pension länger im Arbeitsleben zu halten. [...]" ...
Quelle: diepresse.com

Zitat Oberösterreichisches Volksblatt vom 11.04.2024:

"Alt-Landeshauptmann lebt im »4-Sterne-Hotel Anneliese« und richtet einen »eindringlichen Appell an alle, das Friedensmodell Europa zu stärken und auszubauen« [...]

»Wir müssen uns für eine starke, europäische Gemeinschaft einsetzen, sie ist für uns die wichtigste Friedensgarantie, wenn es eine solche überhaupt gibt! Krieg ist das Fürchterlichste und Schrecklichste – ich habe ihn erlebt!«, so die Worte des legendären Landeshauptmanns a. D. Dr. Josef Ratzenböck, rund um seinen 80. Geburtstag. Am 15. April dieses Jahres feiert er seinen 95. Geburtstag und seine Aussagen von damals sind aktueller denn je. [...]

Nach seiner Tätigkeit als Landeshauptmann (bis 1995), kehrte er zum Seniorenbund zurück, wo er seine politische Arbeit begonnen hatte. Er war bis 2017 Landesobmann und eine starke Stimme für die Senioren. [...]
In seiner Pension hat er sich nie als politischer Zwischenrufer in der Tagespolitik betätigt, sehr wohl aber zu Senioren- und Grundsatzfragen Stellung genommen. So hält er es auch beim Interview, das er anlässlich seines 95. Geburtstages gegeben hat. [...]" ...
Quelle: volksblatt.at

Zitat srf/ Schweiz vom 09.04.2024:

"Altern ist ein Privileg, wie diese Seniorinnen und Senioren zeigen. Sie machen Lust auf die Pension, inspirieren und lindern die Angst vor dem Älterwerden. [...]

Der frisch pensionierte Dokumentarfilmer Hanspeter Bäni begibt sich gemeinsam mit dem Neu-Rentner Jürgen Podlass auf eine Fernwanderung. Die beiden möchten mit Zelt und Schlafsack zum nördlichsten Punkt Deutschlands laufen. Sehr inspirierend, da sie unbeschönigt über den riesigen Einschnitt, den die Pension mit sich bringt, reden. Es kommt auch zu einem heftigen Streit, die beiden trennen sich – und finden sich wieder. [...]

Die 78-jährige Yvonne hat ihr Doppelbett längst verkauft und sich gut im Leben eingerichtet, ohne einen Partner. Plötzlich meldet sich ihre Jugendliebe Peter nach 59 Jahren. Es ist, als ob ein Blitz eingeschlagen hätte. Die Liebe lässt sich in jedem Alter finden. [...]

Schönheit ist vergänglich? Von wegen!
Best-Ager-Models beweisen genau das Gegenteil. Sie zeigen der Welt mit viel Eleganz, dass man in jedem Alter wunderschön sein kann. [...]

Tattoo-Ikone Herbert Hoffmann
Der gebürtige Deutsche und Wahl-Appenzeller war eine Ikone unter den Tätowierern. Im Video zeigt er seinen voll-tätowierten Körper. Man lerne: Es ist nie zu spät für ein Tattoo. [...]

Fit ins digitale Zeitalter [...] Politisch aktiv für die Zukunft [...] Skydiving mit 104 [...] Berufswechsel im hohen Alter [...]" ...
Quelle: srf.ch

Zitat News vom 08.04.2024:

"Die großen Anbieter von Betreuung für Pflegebedürftige fordern weitere grundlegende Reformen in diesem Bereich. Die Bundesregierung habe »vieles in die Wege gebracht«, sagte Anna Parr von der Caritas und Vorsitzende des Dachverbands Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG) am Montag. Es brauche jedoch weitere Reformschritte, um den »massiven Herausforderungen« begegnen zu können. Pro Jahr fehlen aktuell 3.000 Ausbildungsplätze in der Pflege und Betreuung, betonte Parr.

»Unsere Pflege braucht weitere Pflege«, sagte die Generalsekretärin der Caritas Österreich [...] Die BAG hat in einem aktuellen Positionspapier 61 Maßnahmen für die zukünftige Absicherung der Pflege und Betreuung erarbeitet, erläuterte Parr. Die fünf wesentlichen Bereiche umfassen erstens Pflege- und Betreuungspersonal, zweitens Versorgungslandschaft und Dienstleistungen, drittens Pflege- und betreuungsbedürftige Menschen und ihre Angehörigen, viertens Organisation, Finanzierung und Digitalisierung der Pflege und letztlich eine Reform des Pflegegelds. [...]

Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger forderte von der Politik verlässliche, leistbare, wohnortnahe Leistungen im ausreichenden Maße. [...] Auch Maria Katharina Moser, Direktorin der Diakonie Österreich, verlangte eine »radikale Reform«. Dazu gehöre Gesundheitsförderung, Prävention und soziale Teilhabe. Es gehe um die Erhöhung der gesunden Lebensjahre, bei denen Österreich unter dem EU-Schnitt liege. [...]

»Der Zugang zum Pflegegeld muss reformiert werden«, forderte der Generalsekretär des Österreichischen Roten Kreuzes, Michael Opriesnig. 40 Prozent der Pflegegeldbezieherinnen und -bezieher werden ausschließlich von Angehörigen zu Hause betreut. Diese pflegenden Angehörigen seien gefährdet, in Altersarmut zu geraten. [...]" ...
Quelle: news.at

Zitat APA-OTS/ Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt vom 08.03.2024:

"Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz & Volkshilfe rücken im Vorwahlkampf Pflege & Betreuung in den Blick, präsentieren zentrale Forderungen für eine notwendige Systemreform.

In den letzten beiden Jahren hat die Bundesregierung viele Reformmaßnahmen in der Pflege und Betreuung auf den Weg gebracht, die grundsätzlich zu begrüßen sind. Aus struktureller Sicht ist die Pflege- und Betreuungslandschaft österreichweit allerdings weiterhin von Hürden und Systemgrenzen geprägt, der Fachkräftemangel schränkt bereits die Versorgungsangebote ein und auch die bereits spürbare Dynamik der demografischen Entwicklung erfordert unverzügliches Handeln.
In der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG) haben sich Caritas, Diakonie, Hilfswerk, Rotes Kreuz und Volkshilfe zusammengeschlossen – gemeinsam vertreten sie den größten Teil der gemeinnützigen Pflege- und Betreuungsdienstleistungen in Österreich. Anna Parr, aktuelle Vorsitzende der BAG und Generalsekretärin der Caritas Österreich: »Auf Basis unserer Expertise und unserer Erfahrungen haben wir in einem gemeinsamen Prozess ein Positionspapier erarbeitet, mit 61 Maßnahmen in fünf Kapiteln zur Absicherung einer guten Zukunft unseres Pflege- und Betreuungssystems. Die bereits eingeleiteten Maßnahmen müssen abgesichert und ausgebaut werden. Aber darüber hinaus braucht es auch mutige Innovationsschritte, um eine umfassende Strukturreform zu erreichen.« ...
Quelle: ots.at

Zitat kathpress/ Katholische Presseagentur Österreich vom 08.04.2024:

"Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt sieht weiterhin dringenden Handlungsbedarf im Pflegesektor - Caritas-Generalsekretärin Parr: Pflegebereich in Österreich »schlicht nicht zukunftsfähig« - Jedes Jahr werden in Österreich 3.000 Pflegepersonen zu wenig ausgebildet

Die in Österreich im Pflegebereich tätigen Hilfsorganisationen sehen dringenden weiteren Handlungsbedarf, um den Pflegesektor noch vor den anstehenden Nationalratswahlen im Herbst »zukunftsfit« zu machen. »Unsere Pflege braucht weiterhin Pflege«, betonte Caritas-Generalsekretärin Anna Parr bei einer Pressekonferenz der Bundesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrt (BAG) am Montag in Wien. [...]

»Willkommenskultur« für Fachkräfte

Klar sei aber auch, dass der steigende Bedarf an Pflegekräften, ohne Zuzug von Fachkräften nicht zu bewältigen sei, so Parr, die in diesem Zusammenhang für eine »Willkommenskultur« bei Fachkräften aus dem Ausland warb. So müssten Hürden bei der Bürokratie und der Anerkennung von Abschlüssen aus dem Ausland abgebaut werden. Auch Menschen, die einen Schutzstatus in Österreich hätten, müssten einen leichteren Zugang zu einer Ausbildung im Pflegebereich erhalten, so Parr. [...]

Weiters kritisierte die Diakonie-Direktorin »gravierende Mängel bei Erhebung des Pflegebedarfs«. So erfolgten oft falsche Einstufungen des Pflegegrads durch die Sachverständigen. Hierbei können die Betroffenen Einspruch einlegen, dem in über der Hälfte der Fälle dann auch stattgegeben würde, berichtete Moser. Fakt sei aber, dass viele Antragstellerinnen und Antragssteller mit der Bürokratie überfordert seien, ebenso sei der Prozess für viele mit Ängsten und Scham behaftet, »aber es gibt ein Recht auf diese Unterstützung«, so Moser. Das vor 30 Jahren eingeführte Pflegegeld sei nach wie vor eine große Errungenschaft, »aber jetzt braucht es Verbesserungen, denn wer früh hilft, hilft doppelt«, zeigte sich die Diakonie-Chefin überzeugt. ...
Quelle: kathpress.at

Zitat Die Presse vom 07.04.2024:

"Vor 20 Jahren trat die letzte große Pensionsreform in Kraft. Seither rührt das Thema niemand mehr an. Je länger man wartet, desto unangenehmer wird es. [...]

Ein milder und dennoch angemessener Schritt wäre, das gesetzliche Pensionsantrittsalter mit steigender Lebenserwartung anzuheben. Denn mit rund 62 Jahren (Männer) und 60 Jahren (Frauen) geht man in Österreich in Pension wie in den 1970er-Jahren, obwohl die Lebenserwartung seither deutlich gestiegen ist. [...]

»Die bisherigen Prognosen der Alterssicherungskommission zeigen, dass die langfristige Finanzierung des Systems gesichert ist«, ließ sich Sozialminister Johannes Rauch (Grüne) [...] zitieren. Es gebe aber Handlungsbedarf, weil die Kosten steigen. Deshalb sei es wichtig, das tatsächliche an das gesetzliche Antrittsalter heranzuführen. [...]

Die Alterssicherungskommission sollte [...] genau analysieren, wo die Baustellen im Pensionssystem sind, und die Politik zu den nötigen Änderungen drängen. Aber das Problem ist, dass in der Kommission mitunter mehr gestritten als gearbeitet wird. [...] Das Thema Pensionen darf nicht im parteipolitischen Geplänkel versanden. [...]" ...
Quelle: diepresse.com

Zitat APA-OTS/ Fonds Gesundes Österreich vom 06.04.2024:

"Laut Statistik Austria stufen Frauen als auch Männer ihren Gesundheitszustand umso besser ein, je höher ihr Haushaltseinkommen ist. Der Vergleich von niedrigster und höchster Einkommenskategorie zeigt: Bei Männern mit dem höchsten Einkommen ist die Chance auf einen (sehr) guten Gesundheitszustand 5,4-mal so hoch, bei Frauen 4,5 mal so hoch.

Gesundheitsminister Johannes Rauch und Präsident des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) ist überzeugt: »In einem gerechten Gesundheitssystem darf der Zugang zu medizinischer Versorgung keine Frage des Einkommens oder der sozialen Herkunft sein. Das bedeutet, dass alle Menschen in Österreich die Möglichkeit haben müssen, gesundheitsfördernde Maßnahmen und psychosoziale Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um ihre Gesundheit zu erhalten und zu verbessern.« [...]

Gesundheitsförderung forciert eine gesundheitsfördernden Gesamtpolitik (Health in all Policies) [...]

Projekte für vulnerable Zielgruppen - jetzt einreichen
Der FGÖ setzt sich für mehr Gesundheitliche Chancengerechtigkeit ein, vulnerable Gruppen sind eine von drei Schwerpunkt-Zielgruppen des aktuellen, bis 2028 gültigen Rahmenarbeitsprogramms. »Ich lade alle interessierten Organisationen ein, sich über die Möglichkeiten zur Projektförderung durch den FGÖ zu informieren. Projekte für vulnerable Personengruppen werden vorrangig gefördert«, betont Klaus Ropin. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat ORF Steiermark vom 06.04.2024:

"Ernest Schwindsackl ist Samstagmittag in Graz zum neuen steirischen ÖVP-Seniorenbundobmann gewählt worden. Als solcher will er sich etwa gegen »Altersdiskriminierung« einsetzen, auch die Themen Pflege und Altersarmut sind Schwindsackl ein Anliegen. [...] Ernest Schwindsackl ist 69 Jahre alt, gebürtiger Grazer, seit 40 Jahren verheiratet und zweifacher Vater und Großvater. Beruflich engagiert sich der gelernte Bankkaufmann bereits seit seinem 18. Lebensjahr politisch und er ist auch im Bundesrat.

Am Samstag wurde er von mehr als 500 Delegierten mit 100 Prozent der Delegiertenstimmen offiziell zum neuen Landesobmann des steirischen ÖVP-Seniorenbundes und somit zum Vorsitzenden von rund 37.000 Mitgliedern gewählt. Schwindsackl folgt in dieser Funktion Gregor Hammerl, der im November des Vorjahres verstarb [...]

Ansage gegen Altersdiskriminierung

Die zunehmende Altersarmut nennt der neue Seniorenbundchef als weitere Herausforderung, ebenso die Pensionssicherheit. Denn immer mehr junge Steirer hätten Angst, dass es ihnen im Alter schlechter gehen könnte, als Pensionisten derzeit, sagte Schwindsackl, und einen Generationenkonflikt wolle er nicht. [...]" ...
Quelle: steiermark.orf.at

Zitat Die Presse vom 05.04.2024:

"Die Alterssicherungskommission hat endlich wieder einen Vorsitz. Das ist gut. Was weniger gut ist: Bisweilen geht es in der Kommission mehr um Weltanschauungen als um objektive Analysen.

Die Alterssicherungskommission hat endlich wieder einen Vorsitz. Die Wifo-Ökonomin Christine Mayrhuber wird das Gremium, das zum Sozialministerium gehört und per Mandat über die staatlichen Ausgaben für die Pensionen wacht, ab April leiten. Es wurde Zeit: Fast zweieinhalb Jahre ist es her, dass der frühere Vorsitzende Walter Pöltner das Handtuch geworfen hat, weil er sich von der Politik nicht gehört fühlte. Pöltner hatte mehrmals darauf hingewiesen, dass das Pensionssystem in seiner jetzigen Form nicht nachhaltig finanzierbar sei. [...] Womit er recht hat. Laut dem jüngsten Gutachten der Alterssicherungskommission vom Herbst 2023 steigen die staatlichen Ausgaben für Pensionen von 28,3 Milliarden Euro im Jahr 2023 auf 39,3 Milliarden Euro im Jahr 2028. Der Grund sind stärkere Pensionserhöhungen aufgrund der hohen Inflation, steigende Pensionszugänge wegen der demografischen Entwicklung und das schwache Wirtschaftswachstum.

Im Sozialministerium jedoch sieht man die Lage entspannt: [...]

Das Problem mit der Alterssicherungskommission ist, dass dort mitunter mehr gestritten als gearbeitet wird, wie Mitglieder berichten. Vor allem aber, dass es weniger um objektive Einschätzungen zum Pensionssystem geht als um Weltanschauungen. Was angesichts der Besetzung nicht verwundert: In der Kommission sitzen Arbeiterkämmerer und Gewerkschafter neben Vertretern von Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung. Flankiert von Parteipolitikern.

Eine Alterssicherungskommission, die über die Pensionen wacht, ist ja an sich eine gute Idee. In dieser Form ist sie aber leider unbrauchbar. [...]" ...
Quelle: diepresse.com


Sie sind hier: NewsNews

Weitere bestNET.Portale

powered by T3consult
Datenschutz-Erklärung