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297 News gefunden


Zitat 5 Minuten vom 23.02.2024:

"Wie gut sich seine Tante Herwiga in seiner Kindheit doch um ihn gekümmert hat, darüber schwärmt Axel Dorfer im Spendenaufruf. Die Kärntnerin müsste jetzt aber ins Altersheim. Das will die Familie verhindern und bittet um Hilfe. [...] Viele mögen dieses Problem vielleicht kennen: Die Liebsten werden älter und Altersheime werden zum Gesprächsthema. Es ist nur verständlich, dass einige ihre alten Tage lieber daheim verbringen würden. Allerdings stellen sich dafür viele Hürden in den Weg, meist sind es Zeit- und Kostenfaktoren: Eine Betreuung muss organisiert und Ausgaben rund um Wohnung sowie Versorgung müssen einberechnet werden.

Schicksalsschlag für die Kärntnerin

Axel, er lebt in Deutschland, würde seiner Tante aus Millstatt am See gerne ermöglichen, weiterhin in ihren vier Wänden zu bleiben. Das Finanzielle wird hier aber zum Problem. [...]

Derzeit ist Axel in Kärnten, um sich um seine Tante zu kümmern. Eine Geste der Wertschätzung, der Tante etwas zurückzugeben, die in seiner Kindheit so gut für ihn gesorgt hat. »Sie war immer für alle da! Als Kind und Jugendlicher habe ich sehr viel Zeit bei ihr verbringen dürfen und war immer bestens umsorgt«, erinnert er sich zurück. Der Deutsche ist der einzige direkte Verwandte, der noch mit Herwiga in Kontakt steht, deshalb wurde für sie auch vom Staat ein Erwachsenenvertreter bestellt. [...]

Herwiga würde gerne in ihrer Wohnung bleiben

Damit Herwiga weiterhin in ihrer Wohnung bleiben kann, braucht es aber das Geld für die Erhaltungskosten. »Ihr Erspartes reicht laut ihrem Erwachsenenvertreter nicht mehr lange (ein bis zwei Monate) aus«, führt der Deutsche an. Axel selbst kann aber nicht die notwendigen Mittel aufbringen, um ihr den frühen Weg ins Altersheim zu ersparen. Er bittet deshalb über die Spendenplattform Gofundme um Hilfe. 15.000 Euro sollen mit diesem Spendenaufruf zusammenkommen, um Herwiga aus Millstatt am See bei den finanziellen Hürden der Wohnungserhaltung zu unterstützen. ...
Quelle: 5min.at

Zitat Der Standard vom 19.02.2024:

"Pflegenotstand, Einsamkeit und die große Leere nach der Pensionierung: Wir sollten wagen, ganzheitlicher über die zentralen Fragen des Altwerdens nachzudenken [...] Vor kurzem konnte ich meine Mutter, seit ein paar Jahren im Ruhestand, wieder einmal nicht erreichen. Diesmal geriet ich jedoch zum ersten Mal in Panik und machte über das Gemeindeamt ihres Wohnorts die Telefonnummer der Nachbarin ausfindig.

Der Anruf bei ihr brachte aber die Entwarnung: Meine Mutter hatte nur ihr Handy verlegt. Ich bin nicht mehr nur der Sohn, sondern jetzt ein Angehöriger, der sich Sorgen macht und hofft, dass die Eltern gut durch die dritte Lebensphase kommen. [...] Wie bleiben sie selbstwirksam? [...] Einsamkeit macht krank [...]

Mehr Wertschätzung

Selbst wenn wir diese Fragen diskutieren und neue Lösungen auf den Weg bringen, wird das Thema Pflege nicht verschwinden. Viele Menschen werden im Alter weiterhin Unterstützung und Betreuung benötigen. Diese Arbeit werden Personen machen, die hoffentlich dafür in Zukunft mehr Wertschätzung (und bessere Bezahlung) bekommen als heute. Doch das Erdenken neuer Lebenskonzepte für das Alter kann uns helfen, eine ressourcenorientierte Haltung zu entwickeln und die vorherrschende Verunsicherung in der Gesellschaft zu mildern. [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Tips/ Gmunden vom 10.02.2024:

"Die Rollenden Engel erfüllten der schwer kranken Frau Gabi ihren letzten Wunsch - noch einmal an den Traunsee zu fahren. [...] Frau Gabi war seit vielen Jahren glücklich verheiratet und nahm sich vor, dieses Jahr zum 40. Hochzeitstag ihren Gatten noch einmal zu heiraten. Nämlich an dem Ort, wo es am schönsten ist, am wunderschönen Traunsee. Doch sie erkrankte an einem bösartigen Tumor und befand sich seit vielen Tagen auf der Palliativstation in einem Linzer Krankenhaus. Der Wunsch noch einmal an den Traunsee zu fahren blieb und wurde ihr vom Verein Rollende Engel erfüllt. Frau Gabi und ihr Mann wurden nach Traunkirchen gebracht, wo bereits die gesamte Familie auf sie wartete. Mit der Fahrtrage wurde Frau Gabi auf einen Steg gebracht, wo sie das Panorama genießen und sich von ihren Familienmitgliedern verabschieden konnte. Anschließend ging es wieder zurück ins Krankenhaus in Linz, wo sie wenige Stunden nach dieser Wunscherfüllung verstarb. [...]" ...
Quelle: tips.at

Zitat Blick/ Schweiz vom 04.02.2024:

"Der Soziologe François Höpflinger (75) gilt als der Altersexperte der Schweiz. Im Gespräch erklärt er, wieso wir die AHV anders einsetzen müssen – und wieso es keine gute Idee ist, wenn die Eltern bei den Kindern einziehen. [...]

Herr Höpflinger, ab wann ist man eigentlich alt?
François Höpflinger: Offiziell ab 65. Die Wahrnehmung der Leute selbst ist 80 plus. Das subjektive Alter liegt deutlich tiefer. Mit 35 fangen wir an, uns jünger einzuschätzen. Das macht Sinn. [...] Das Alter im klassischen Sinn ist ein körperlicher Prozess. Der Körper wird alt. Der Geist, die Seele, die Psyche werden nicht alt. Wir haben mehr »Teenager« im Rentenalter. [...]

Gesundheitsförderung ist wichtig, damit die Leute länger fit sind und länger motiviert bleiben. Wir müssen gesünder arbeiten, aber länger. Wir brauchen andere Karrierestrukturen. [...] Man hat herausgefunden, dass man damit das Risiko von Demenz verringert und auch mit 70 noch neue Hirnzellen bilden kann. Und wir müssen Ruhephasen einführen. [...]

Wir haben festgestellt: Wenn pensionierte Pflegefachfrauen in einem Team mithelfen, ist die Burnout-Quote bei den Jungen tiefer. Weil die Älteren wissen, wie man mit schwierigen Situationen umgeht. [...]
Man kann nicht 40 Jahre stressreich arbeiten. Wir brauchen eine Entstressung. [...]" ...
Quelle: blick.ch

Zitat Der Standard vom 04.02.2024:

"Diese Idee einer Karenz für Omas und Opas stellte Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) kürzlich in seinem »Österreich-Plan« vor. Geht es nach ihm, könnten sich berufstätige Großeltern künftig vom Erwerbsleben zurückziehen, um für ihre Enkel Betreuungspflichten zu übernehmen, und Kinderbetreuungsgeld beziehen [...]

Einen Vorzug der Altersteilzeit betont in diesem Zusammenhang auch An­drea Leitner: »Hier gibt es keinen Nachteil im Ruhestand, weil die vollen Pensionsversicherungsbeiträge vom AMS eingezahlt werden.« Abgesehen vom finanziellen Aspekt sieht die Expertin auch ein Problem in der Benachteiligung, die Karenzierten bereits in der Jobwelt begegnen würde [...]
Auch zahlreiche Studien belegen: Eltern gelten immer noch häufig als weniger flexibel, leistungsfähig und engagiert. Umgehen könne man dieses Stigma und seine Folgen also nur, wenn die Großelternkarenz direkt in die Pension übergehe. [...]

Interessant findet Leitner, dass dieser Vorschlag komme, nachdem das Pensionsantrittsalter für Frauen nun sukzessive angehoben werde. Bis 2033 soll die Lücke zwischen den Geschlechtern geschlossen werden, der Übergang in den Ruhestand für beide erst mit 65 Jahren erfolgen. »Das frühere Regelpensionsalter von Frauen mit 60 Jahren hat meiner Einschätzung nach auch etwas damit zu tun, dass Frauen häufig in der Pension für die Pflege und Betreuung von Familienmitgliedern zuständig sind. Und zwar nicht nur von älteren Partnern oder Angehörigen, sondern auch von Enkelkindern«, sagt sie.

Dem Ansatz, Frauen länger in Beschäftigung zu halten und finanzielle Abhängigkeit zu reduzieren, stehe die Großelternkarenz diametral entgegen [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Salzburg24 vom 22.01.2024:

"Noch einmal ins Müllner Bräu in der Stadt Salzburg: Das war der Herzenswunsch des 76-jährigen Harry, der wegen einer schweren Erkrankung seit einem Jahr das Pflegeheim nicht mehr verlassen konnte. Der Verein Rollende Engel erfüllte dem Salzburger seinen Wunsch. [...] Der 76-Jährige sei jedes Jahr mit seiner Familie dorthin gefahren, um gemütlich und ausgiebig zu essen. Weil Harry aber medizinische sowie pflegerische Betreuung benötigt und auch nicht mehr zu Fuß unterwegs ist konnte er seit über einem Jahr das Pflegeheim nicht mehr verlassen. Sein Bruder kontaktierte deshalb den Welser Verein Rollende Engel. Die Wunscherfüller des Vereins holten den 76-Jährigen in seinem Zimmer ab und brachten ihn gemeinsam mit seiner Frau nach Salzburg. [...]" ...
Quelle: salzburg24.at

Zitat Der Standard vom 18.01.2024:

"Vor allem Mütter mit niedriger Bildung sind auf individueller Ebene besonders armutsgefährdet, sagen Forscherinnen [...]
Je nach Bildungsgrad sind demnach 42 bis 59 aller Mütter in Paarhaushalten armutsgefährdet. Bei kinderlosen Frauen liegt der Wert zwischen sieben und 24 Prozent. Frauen seien demnach häufiger vom Einkommen ihrer Partner abhängig, allen voran Mütter. Bildung nehme zwar eine wichtige Rolle in der Armutsbekämpfung und Gleichstellung ein, sagt Siegert. Dennoch sei auch das Personeneinkommen hochgebildeter Mütter oftmals nicht armutssicher: Etwa 40 Prozent der hochgebildeten Mütter sind armutsgefährdet. Sie führt den im europäischen Vergleich hohen Wert auf traditionelle Rollenbilder in Österreich zurück. [...]

Wenig überraschend sind vor allem Frauen, die keiner Lohnarbeit oder nur einer geringen Erwerbstätigkeit nachgehen, besonders armutsgefährdet. Aber auch Frauen in Vollzeitbeschäftigung haben ein höheres individuelles Armutsrisiko als Männer mit Vollzeitjob: Bei Männern liegt der Anteil bei sechs Prozent, bei Frauen bei elf Prozent. Besonders prekär sei die Situation von selbstständigen Frauen, ergänzt Gasior [...]

Insgesamt müssten die unterschiedlichen Lebensrealitäten in der Sozialpolitik stärker ins Auge gefasst werden, fasst Gasior zusammen. Das Argument, Frauen sollten mehr Stunden arbeiten, greife zu kurz. Die Forderung würde die – vorrangig von Frauen und unentgeltlich geleistete – Pflege- und Sorgearbeit außer Acht lassen. Zumal würden langfristige ökonomische Risiken auf individueller Ebene getragen werden, ergänzt Siegert mit Verweis auf den Gender-Pension-Gap. [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Der Standard vom 16.01.2024:

"Verwandtschaftsnetze werden laut Prognosen auch in Österreich bis Ende des Jahrhunderts deutlich kleiner. Das hat weitreichende Folgen [...] Je weiter verzweigt eine Familie, desto komplexer sind oft die Verhältnisse. Doch wer heute eine große Verwandtschaft hat, sollte die Beziehungen zu ihr hegen und pflegen. Denn in absehbarer Zeit werden Familiennetzwerke immer weiter schrumpfen. Und zwar um mehr als 35 Prozent weltweit, wie eine aktuelle Studie vorrechnet. [...]

»In Österreich konnte eine 65-Jährige im Jahr 2023 erwarten, durchschnittlich 16,5 lebende Verwandte zu haben«, schildert Alburez-Gutierrez. Nach den neuen Berechnungen wird eine ebenso alte Österreicherin im Jahr 2050 »nur noch 15,8 und 2095 – statistisch gesehen – nur noch 14,2 Verwandte haben«. [...]

Die Berechnungen ergaben, dass die Gesamtzahl der Familien in allen Regionen der Welt dauerhaft abnehmen wird. Am heftigsten wird die Region Südamerika und Karibik betroffen sein. [...]

Gleichzeitig mit der Verkleinerung der Familien verändern sich auch ihre Strukturen. Die Zahl der Cousins und Cousinen, Nichten, Neffen und Enkelkinder wird stark abnehmen, während die Zahl der Urgroßeltern und Großeltern deutlich zunehmen wird, betonen die Forscher. Das bedeute, dass im Zuge der raschen Alterung der Bevölkerung kleinere Geburtskohorten zunehmend für ältere Erwachsene aufkommen müssen, die weniger oder keine Verwandten haben. [...] Zudem ergebe sich dadurch eine Abnahme der verwandtschaftlichen Ressourcen. »Da der Altersunterschied zwischen den Menschen und ihren Verwandten zunimmt, werden die Familiennetzwerke der Menschen nicht nur kleiner, sondern auch älter«, sagt Alburez-Gutierrez. [...]

Die Studie unterstreicht aus Sicht der Forscher die Notwendigkeit, in soziale Unterstützungssysteme zu investieren, die das Wohlergehen der Menschen in allen Lebensphasen gewährleisten. Schließlich seien für einen großen Teil der Weltbevölkerung ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Business Insider/ Deutschland vom 15.01.2024:

"Die ältesten Menschen der Welt haben in der Regel bestimmte Gewohnheiten gemeinsam, wie zum Beispiel eine gesunde Ernährung, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Beruf und Privatleben und eine aktive Lebensweise. Aber es gibt auch einige bemerkenswerte Unterschiede, wie Langlebigkeitsforscher herausgefunden haben.

Ben Meyers, Geschäftsführer von LongeviQuest, einer Organisation, die das Alter der ältesten Menschen der Welt ermittelt und ihre Geschichten sammelt, und Forschungsleiter Fabrizio Villatoro haben zusammen mit mehr als 1000 Menschen, die hundert oder älter sind, gesprochen. [...] Fabrizio sagte jedoch auch, dass es viele »verschiedene Bräuche, verschiedene Kulturen und verschiedene Dinge« gibt, die sie beobachtet haben, und »es gibt nicht die eine strikte Formel, die alle Hundertjährigen haben.« Es gibt viele Wege, 100 Jahre alt zu werden, wie es scheint.

In Japan halten Supercentenarians eine strenge Diät ein, während sie in Lateinamerika auf Genuss setzen [...]

Villatoro hat die Erfahrung gemacht, dass die Menschen in anderen Regionen, etwa in Lateinamerika, nicht so streng mit ihrer Ernährung sind und sich häufiger Leckereien wie Wein und Schokolade gönnen. Das haben sie mit den Bewohnern von Ikaria in Griechenland gemeinsam, einer der Blauen Zonen der Welt – wo die Menschen im Durchschnitt länger leben -, deren Bewohner regelmäßig Wein genießen. [...]

Lateinamerikanische Supercentenarians sind in der Regel religiöser als japanische [...]

In Brasilien und Kolumbien leben die Supercentenarians oft bei ihren Familien [...] Eine Studie aus dem Jahr 2023 ergab, dass ein Leben allein und isoliert von Familie und Freunden mit einem 77 Prozent höheren Sterberisiko verbunden ist. [...]

Allerdings leben mehr ältere Menschen, die Villatoro in Argentinien getroffen hat, in Altersheimen als in anderen Ländern. Obwohl 77 Prozent der älteren Menschen von ihren Familien ...
Quelle: businessinsider.de

Zitat Tips/ Linz-Stadt vom 14.01.2024:

"Einmal die neue Wohnung in Linz sehen und mit der Familie Zeit verbringen – das ermöglichte der Verein „Rollende Engel“ Frau Rosmarie. [...] Die Rollenden Engel erfüllen österreichweit schwerkranken Personen ihren letzten Wunsch. Frau Rosmarie und ihr Mann hatten sich vor wenigen Wochen selbst einen Lebenswunsch erfüllt – nämlich den einer barrierefreien Eigentumswohnung in Linz, um möglichst lange selbständig wohnen zu können.

Erschütternde Diagnose

Zur selben Zeit wurde bei der 64-jährigen Rosmarie eine schwere, lebensverkürzende Krankheit diagnostiziert. Ihr Ehemann zog in die neue Wohnung ein, verbrachte jedoch die meiste Zeit an der Seite seiner Frau auf der Palliativstation. Dort äußerte Rosmarie den Herzenswunsch, die neue Wohnung zumindest einmal sehen zu können, dort Zeit zu verbringen und mit der Familie gemeinsam zu essen.

Rollende Engel konnten Wunsch erfüllen [...]

Am Nachmittag ging es dann mit den Rollenden Engeln wieder retour auf die Palliativstation – nach ausgiebigem und tränenreichen Abschiednehmen. Auch ein Familienfoto wurde gemacht. Nur wenige Tage nach der Wunscherfüllung verstarb Rosmarie. [...]" ...
Quelle: tips.at


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