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Zitat ORF News vom 02.12.2022:

"Der Wiener Bürgermeister – und Landeshauptmann – Michael Ludwig (SPÖ) lädt zur Konferenz: Die Landeshauptleute beraten sich am Freitag in der Bundeshauptstadt. Bei dem Treffen im Wiener Rathaus diskutieren die Länderchefs unter anderem über die anstehenden Verhandlungen zum Finanzausgleich. Bereits im Vorfeld hatte man mitgeteilt, dass man künftig ein größeres Stück von den Ertragsanteilen wünscht. Aber auch die Energiewende und die Daseinsvorsorge sollen »zentral im Mittelpunkt« stehen. [...]

Pflegekräftemangel als Herausforderung

Als eine solche bezeichnete Ludwig auch den Fachkräftemangel. Auch hier seien Schritte zu setzen, es handle sich um ein Thema, das alle Bundesländer bewege. Ludwig verwies auf bereits umgesetzte Unterstützungsmaßnahmen für Pflegekräfte, etwa bei der Ausbildung. Nun werden Maßnahmen in Sachen Gesundheitspersonal gefordert. »Für Ärztinnen und Ärzte schlagen wir vor, die Ausbildungs- und Studienplätze zu erhöhen. Das wird eine Forderung sein, die wir bei der LH-Konferenz beschließen werden.« [...]" ...
Quelle: ORF News

Zitat Dolomitenstadt vom 28.11.2022:

"Tirols Gesundheitslandesrätin nimmt sich ein Beispiel an Burgenland. Auch die Pflegelehre ist Thema. [...] Darüber hinaus sah sich Hagele in all den von ihr geleiteten Ressorts mit einem Personalmangel konfrontiert – seien es Ärztinnen und Ärzte, insbesondere in der Allgemeinmedizin und am Land, Lehrkräfte oder eben Pflegepersonal. Die Anzahl der über 80-Jährigen werde bis 2040 im Bundesland um 80 Prozent steigen, in den nächsten zehn Jahren würden 7.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. In Bezug auf den ÄrztInnenmangel verwies sie auf die neue Stiftungsprofessur Allgemeinmedizin – für die es bereits unerwartet viele Interessentinnen und Interessenten gäbe, den sogenannten Karrierepfad Allgemeinmedizin und das »Landarztstipendium«. Ferner soll nun eine Erhebung der Altersstruktur auch bei Fachärztinnen und Fachärzten im Land Klarheit schaffen, wo so schnell wie möglich Abhilfe geschaffen bzw. am dringendsten für eine Nachfolge gesorgt werden müsse. [...]" ...
Quelle: Dolomitenstadt.at

Zitat MeinBezirk.at/ Oberösterreich - Wels & Wels Land vom 23.11.2022:

"Wer sich zur »Operationstechnischen Assistenz« ausbilden lassen möchte, kann dies ab 2023 im Klinikum Wels-Grieskirchen.  [...] Technik, Medizin und Pflege in einem Beruf: Das Klinikum Wels-Grieskirchen bietet am Campus für Gesundheit ein neue Berufsbild an: »Operationstechnische Assistenz« (OTA). Diese kann ab 2023 im Ausbildungszentrum für Gesundheit und Pflegeberufe am Klinikum absolviert werden. Je nach Vorkenntnisse dauere die Ausbildung drei beziehungsweise zwei Jahre – rund ein Drittel der Unterrichtseinheiten ist Theorie, zwei Drittel sind Praxis. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat OTS/ SPÖ-Parlamentsklub vom 22.11.2022:

"»Wer den Ärzt*innenmangel bekämpfen will, braucht nicht in Vietnam suchen - Jahr für Jahr schicken wir 90 Prozent der Bewerber*innen für den Beruf wieder nach Hause!« [...] SPÖ-Gesundheitssprecher Philip Kucher will mit Mythen in der Debatte rund um den Ärzt*innenmangel und den Pflegenotstand in Österreich aufräumen. Es gehe sich »einfach nicht mehr aus, dass sich die Regierung in der Debatte permanent selbst belügt«. So sei die erste Mär, dass der Ärzt*innenmangel nicht in Österreich zu lösen wäre. Kucher: »Jedes Jahr aufs Neue schicken wir fast 90 Prozent jener Personen, die gerne Ärzt*innen werden wollen, wieder nach Hause, weil wir an einer Studienplatzbeschränkung festhalten, die einen chronischen Mangel für die österreichische Gesundheitsversorgung produziert!« [...]" ...
Quelle: OTS

Zitat DiePresse vom 21.11.2022:

"Einserschülerin Sarah Ulmer aus Wien ist trotz mehrerer Vorbereitungskurse dreimal durchgefallen, nächstes Jahr wird sie ein viertes Mal antreten. Den Aufnahmetest für das Medizinstudium hält sie für nicht treffsicher, sozial ungerecht und weitgehend absurd.

Sie ist 2020 angetreten, 2021 noch einmal und in diesem Jahr wieder – jedes Mal ohne Erfolg. Zuletzt verpasste sie die erforderliche Punktezahl um einen Prozentpunkt. Daher wird Sarah Ulmer aus Wien 2023 erneut den MedAT absolvieren, also den Aufnahmetest für das Medizinstudium, bei dem jährlich rund 12.000 Bewerberinnen und Bewerber antreten und 1850 genommen werden.

Sollte es erneut nicht reichen, plant sie einen fünften Anlauf, denn ein anderes Studium kommt für sie nicht infrage. »Ich will Ärztin werden. Mein Vater ist Hausarzt, daher bin ich mit der Medizin und den Tätigkeiten eines Arztes aufgewachsen. [...]«" ...
Quelle: DiePresse

Zitat MeinBezirk.at/ Niederösterreich - Tulln vom 15.11.2022:

"Die soziale Alltagsbegleitung hilft Menschen bei alltäglichen Erledigungen und unterstützt mit Gesprächen. [...] Die soziale Alltagsbegleitung bietet ein Entlastungsangebot für pflegende Angehörige, ist aber auch eine wertvolle Ergänzung zu den sozialen Diensten. Damit wird dem Wunsch der Menschen nachgekommen, im Alter solange wie möglich zu Hause zu bleiben und »gebraucht zu werden«. Durch die Sicherheit, die eine soziale Alltagsbegleitung geben kann, mit regelmäßigen Besuchen von mindestens zwei Stunden, baut sich Vertrauen auf. Neben Motivation zur Mobilität und Verrichtung üblicher Tätigkeiten wie kochen, backen, einkaufen und spazieren gehen, sind vor allem die zahlreichen Gesprächsstunden mit viel Mitgefühl und Verständnis gefragt. Organisationsgeschick, Kreativität und Zuhören sind hier wichtige Qualifikationen.

Es werden laufend in Pflegeorganisationen und von privaten Unternehmen soziale Alltagsbegleiter gesucht. Die Ausbildungsdauer beträgt etwa drei Monate. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat ORF Vorarlberg vom 15.11.2022:

"In Wien wird über einen leichteren Zugang zum Medizinstudium diskutiert. Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) ist zumindest für Änderungen offen. Ein steirischer Arzt schlägt vor, dass der schwere Test durch ein Praktikum im Pflegebereich ersetzt werden sollte. In Vorarlberg geht man noch einen Schritt weiter. [...] Rüscher für Anrechnung von Diensten

Die Landesrätin wäre für ein Punktesystem: Alle Praktika im Pflege- und Gesundheitsbereich, aber auch der Zivildienst oder ein soziales Jahr könnten beim Aufnahmetest angerechnet werden. Dafür würden die Prüflinge einen Vorteil erhalten und gleichzeitig erfahren, ob ihnen der Beruf wirklich zusagt.
Keine Alleingänge in Vorarlberg möglich

Allerdings müsse sich Vorarlberg, was das Aufnahmeverfahren anbetrifft, an die Weisungen des Bundes halten, betont Rüscher auf ORF-Anfrage. Alleingänge seien nicht möglich. Vor allem sei man auch abhängig von den Universitäten: Diese entscheiden laut Rüscher selbst über das künftige Modell. [...]" ...
Quelle: ORF Vbg

Zitat ORF Niederösterreich vom 09.11.2022:

"In der Diskussion um den Medizinaufnahmetest fordert Niederösterreichs Landeshauptfrau-Stellvertreter Stephan Pernkopf (ÖVP) einen »Startvorteil« für Rettungssanitäter. Außerdem regt er eine »massive Aufstockung« der Studienplätze an. [...]" ...
Quelle: ORF NÖ

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 08.11.2022:

"In den OÖNachrichten vom 29. Oktober wurde berichtet, dass nicht alle Ausbildungsplätze für Polizeischüler besetzt werden konnten. [...] Zu wenig Bewerbungen. Innenminister Gerhard Karner versprach, mit einer kräftigen Erhöhung des Grundgehalts die Motivation zum Einstieg in den sehr wichtigen und anspruchsvollen Polizeidienst zu steigern. Mit Jahresbeginn 2023 erhalten die Polizeischüler im ersten Jahr 1565 Euro netto. Im zweiten Jahr gibt es 1887 Euro netto. Ich finde das sehr großzügig.

Noch dringender benötigen wir Menschen, die bereit sind, Pflegearbeit zu verrichten. Zahlreiche Betten in Heimen und Spitälern können nicht belegt werden, da das Pflegepersonal fehlt. Und die Lage verschärft sich: Fast die Hälfte der dort Beschäftigten zieht immer wieder einen Berufsausstieg aus verschiedensten Gründen in Erwägung. Einer von vielen Gründen ist die zu geringe Bezahlung (55 Prozent geben dies als Grund an). Seit September 2022 gibt es in OÖ 600 Euro Prämie für Auszubildende in einem Pflegeberuf. Ich finde diesen Betrag im Vergleich zu den Gehältern in der Polizeischule als nicht gerecht. Nichts benötigen wir dringender als Menschen, die im Pflegesektor arbeiten möchten. Also bezahlen wir sie entsprechend, auch schon in der Ausbildungszeit! [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat ORF Science vom 08.11.2022:

"Bei den aktuell debattierten Aufnahmetests für das Medizinstudium stehen Änderungen bevor: Ab 2023 soll es einen deutlich größeren Block geben, mit dem Sozialkompetenzen abgefragt werden. [...]" ...
Quelle: ORF Science


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