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549 News gefunden


Zitat t-online/ Deutschland vom 30.05.2024:

"Das »Einsamkeitsbarometer« zeigt, dass Einsamkeit in Deutschland ein großes Problem ist. Die körperlichen und psychischen Folgen können gravierend sein. [...] Bundesfamilienministerin Lisa Paus (Grüne) hat am Donnerstag eine Studie vorgestellt, in der es um Einsamkeit in Deutschland geht. Für das »Einsamkeitsbarometer« wurden Daten aus einem Zeitraum von 30 Jahren ausgewertet – und sie zeichnen ein düsteres Bild. Denn es sind zunehmend auch jüngere Menschen, die sich einsam fühlen.

Doch Einsamkeit ist nicht nur ein unangenehmes Gefühl – sie kann auch schwerwiegende psychische und körperliche Folgen haben. Einsamkeitsforscherin Maike Luhmann von der Ruhr-Universität Bochum erklärt, dass bei chronischer Einsamkeit dieselben Areale im Gehirn aktiviert werden wie bei Schmerz. Obwohl man wisse, dass mit Einsamkeit große Risiken einhergehen, gebe es bislang keine »keine klinische Diagnose im klassischen Sinne« – also auch keine speziellen Therapien und Medikamente, so Luhmann. [...]

Laut Eva Peters, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Universität Gießen, sei der Körper bei Einsamkeit in einem dauerhaften Stresszustand, »da er sich in ständiger Alarmbereitschaft befindet«. Es fehle das soziale Umfeld als Puffer für mögliche Gefahrensituationen. Peters ergänzt, dass Einsamkeit ein Gefühl ist, das »in unseren Körpern und unseren Seelen« nicht einprogrammiert ist. Der Mensch sei ein soziales Tier, das in Gruppen besonders gut funktioniere.

Auch die fehlende intellektuelle Stimulation, die oft mit Einsamkeit einhergeht, kann schwere Folgen haben. Wie Peters erklärt, verkümmert das Gehirn bei fehlender Interaktion wie ein unbenutzter Muskel: »Das kann der Beginn von Alzheimer und Demenz sein«. Depressionen, Schlaf- und Angststörungen und sogar suizidale Gedanken können ebenso mit Einsamkeit einhergehen. [...]

Chronische Einsamkeit kann auch noch andere körperliche Folgen haben. ...
Quelle: t-online.de

Zitat ORF Salzburg vom 22.05.2024:

"Die Nachfrage nach Leihgroßeltern ist in Salzburg stark gestiegen. Der Katholische Familienverband beschäftigt aktuell rund 100 Leihgroßeltern. Verstärkung wird dringend gesucht. Die FPÖ will das Betreuungsmodell als zusätzliche Säule in der Kinderbetreuung ausbauen. [...] Den Leihoma- bzw. Opa-Dienst betreibt der Katholische Familienverband seit 28 Jahren. Doch die Nachfrage war noch nie so hoch wie derzeit, bestätigt Organisationsreferentin Julia Ortmann-Radau. »Wir haben 100 Leihomas und Leihopas, aber es könnten noch viel, viel mehr sein, denn der Bedarf ist wirklich riesig. Eine Leihoma schafft flexible Entlastung für die Eltern was die Betreuung betrifft. Man hat unkompliziert für ein paar Stunden Unterstützung zu Hause. Besonders für die ganz Kleinen finde ich das sehr gut«, so Ortmann-Radau. [...]

Die finanzielle Unterstützung dafür, will die ressortzuständige Landeshauptmann-Stellvertreterin Marlene Svazek (FPÖ) erhöhen. Derzeit wird der Katholische Familienverband mit 7.500 Euro jährlich vom Land unterstützt. [...] Anderen Seniorinnen und Senioren kann Lydia Brandauer eine Leihgroßelternschaft wärmstens empfehlen. Grundvoraussetzung dafür ist eine Mitgliedschaft im Katholischen Familienverband. [...]" ...
Quelle: salzburg.orf.at

Zitat Kronen Zeitung/ Salzburg vom 22.05.2024:

"Sie werden oft vergessen. 21.000 Menschen im Bundesland betreuen Angehörige. Für viele bedeutet das, 24-Stunden im Einsatz zu sein. Ein Pongauer schildert, wie ihm ein Hilfsdienst einen Nachmittag »schenkt«. [...] Er betreut seither seine 75-jährige Gattin zuhause, und das jeden Tag, rund um die Uhr.

Die alte Dame kann wegen ihrer Behinderung nicht mehr alleine sein. »Sie fürchtet sich, wenn ich auch nur kurz aus dem Haus gehe. Unsere Kinder sind sehr beschäftigt. Wir haben zwar pflegerische Unterstützung, aber ich muss eigentlich immer da sein«, beschreibt der Pensionist seinen Alltag. [...]

Wenigstens einen Nachmittag pro Woche hat Schweiger neuerdings frei. Er nimmt seit einigen Monaten den 2022 eingeführten Angehörigen-Entlastungsdienst des Salzburger Hilfswerks in Anspruch. »Dafür bin ich dankbar. Jetzt kann ich jeden Mittwoch fünf Stunden rausgehen uns ein bisschen Freiraum haben«, sagt der 72-Jährige mit Erleichterung im Blick. Manchmal erledige er in dieser Zeit einfach den Wocheneinkauf. Dabei hat er keine Sorge, seiner Frau könne es in seiner Abwesenheit schlecht gehen. Denn die wird währenddessen von einer Mitarbeiterin der mobilen Hilfswerk-Dienste betreut.

Ein Haken ist derzeit noch die Wohnsitzfrage

Der Angehörigen-Entlastungsdienst zählt zu den noch ausbaufähigen Angeboten für pflegende Menschen in Salzburg. Das Land fördert das Hilfswerk-Angebot, zu zahlen haben Klienten daher nur acht Euro pro Stunde. Ein Haken ist aber, dass die Förderung nur der bekommt, der mit dem Pflegebedürftigen im selben Haushalt wohnt. [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat ORF Salzburg vom 14.05.2024:

"Es gibt nun mehr Geld für psychisch Kranke, die bei »integrierter Versorgung« zu Hause betreut werden. Das Land und die Salzburger Landeskliniken bauen mit 45 Mio. Euro auch generell die Versorgung aus. Es entstehen neue Häuser für die Zentralambulanz, die Forensische Psychiatrie und ein Suchthilfezentrum. [...] Schon seit 2018 gibt es in Salzburg das Modell der »integrierten Versorgung«. Dabei werden psychisch kranke Menschen von Ärzten, Pflegern und Therapeuten zu Hause betreut. [...] »80 Prozent weniger stationäre Aufenthalte« [...] Innergebirg ist Schwarzacher Spital zuständig [...]" ...
Quelle: salzburg.orf.at

Zitat ORF Oberösterreich vom 13.05.2024:

"Die Stadt Linz investiert 100.000 Euro in die Erstellung eines Hitzenotfallplans. Bis Mitte 2025 soll der Plan entwickelt werden. Er soll alle »Maßnahmen, die es ermöglichen, hitzebedingte und UV-bedingte Erkrankungen und Todesfälle durch Prävention zu vermeiden«, enthalten. [...] Linz wolle bis 2040 klimaneutral werden, »nichtsdestotrotz kommt es darauf an, bereits jetzt wirksame Schutzmaßnahmen für den Notfall, etwa durch extreme Wetterlagen, treffen zu können«, sagte Bürgermeister Klaus Luger (SPÖ) am Montag bei einer Pressekonferenz. »Die Messungen unserer Stadtklimatologie machen einmal mehr deutlich, mit welcher Geschwindigkeit die Klimakrise voranschreitet«, mahnte Stadträtin Eva Schobesberger (Grüne) zum Handeln. Beim Hitzenotfallplan dürfe es weder gesundheitliche oder soziale noch kulturelle Barrieren geben und der Plan müsse mit den Zielen des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung im Einklang stehen. Für jede Maßnahme sollen daher die verantwortlichen Stellen, Institutionen, Organisationen und Einrichtungen definiert werden. [...]

Ein »Stadtplan kühler Orte« wird entworfen

Erreicht werden soll die Identifikation vulnerabler Personengruppen und Kühlzentren, das Implementieren eines Hitzewarnsystems und darauf basierender Notfallmaßnahmen, ein »Stadtplan kühler Orte« soll entworfen, relevante Akteure vernetzt sowie die Bevölkerung und relevante Stakeholder eingebunden werden. Mit dem Hitzenotfallplan sollen ein Kommunikationskonzept und ein Monitoringsystem entwickelt werden. Bestehende Daten der Stadtklimatologie sollen in den Plan einfließen. Für den Ernstfall ist eine Taskforce geplant.

Extremwetterereignisse werden mehr und intensiver [...]" ...
Quelle: ooe.orf.at

Zitat MeinBezirk.at/ Vorarlberg - Bregenz vom 12.05.2024:

"Unter dem Leitgedanken »Unsere Pflegekräfte. Unsere Zukunft.

Die wirtschaftliche Kraft der Fürsorge.« setzt sich der Internationale Pflegeverband ICN für das Jahr 2024 ein. Die professionelle Pflege bildet das Rückgrat unseres Gesundheitssystems und stellt einen bedeutenden sozialen und ökonomischen Faktor dar. Heute können wir mit Stolz auf die Errungenschaften in diesem Bereich blicken. [...]

Investitionen in den Pflegebereich lösen einen Dominoeffekt aus, der zum Aufbau gesünderer Gesellschaften und zu wirtschaftlichem sowie sozialem Wohlstand führt. Letztlich bedeutet dies auch eine Kostenersparnis im Gesundheitswesen."

Aus diesen Überlegungen ergeben sich fünf wesentliche Forderungen:

1. Empowerment von Pflegekräften
2. Investitionen in Bildung und berufliche Entwicklung
3. Verbesserung der Arbeitsbedingungen
4. Anerkennung und gerechte Vergütung
5. Stärkung der gesellschaftlichen Rolle von Pflegefachkräften

Präsidentin Potzmann betont: »Wir setzen uns unermüdlich für diese Ziele ein, doch heute ist ein Tag zum Feiern. Die professionelle Pflege ist ein tragender Pfeiler unseres Gesundheitssystems und ein wichtiger sozialer und wirtschaftlicher Faktor. Darauf können wir heute besonders stolz sein. [sic] [«] [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat ORF Burgenland vom 12.05.2024:

"Am Sonntag ist internationaler Tag der Pflege. Dieser Tag soll die Arbeit der Pflegenden würdigen, ist aber auch Anlass, Probleme im Pflegebereich wie Bezahlung und fehlende Fachkräfte aufzuzeigen. Das Land Burgenland will nur mehr gemeinnützige Pflegeeinrichtungen finanziell unterstützen. [...]

Pflege im Burgenland ist in vielen Bereichen Landessache – denn das Land gibt die Rahmenbedingungen klar vor: Pflege im Burgenland darf nur gemeinnützig sein. Kein Pflegeanbieter innerhalb des Burgenlandes darf profitorientiert arbeiten, wenn er finanzielle Unterstützung vom Land beziehen will. Das gilt ab 2029 – auch rückwirkend für alle Pflegeeinrichtung, die schon jetzt im Burgenland tätig sind – mehr dazu in Pflege: Burgenland knüpft Landesgelder an volle Gemeinnützigkeit.

Derzeit 307 betreuende Angehörige

Der Begriff Pflege ist breit gefächert. Dabei geht es nicht nur um die Pflege von Menschen in Heimen, sondern auch um die Hauskrankenpflege, das Modell der Anstellung von pflegenden Angehörigen, die Palliativversorgung, Pflegewohnhäuser und damit auch um die nötige Infrastruktur, etwa in Form der 71 Pflegestützpunkte. Die Sozialen Dienste Burgenland (SDB) betreiben derzeit vier landeseigene Pflegewohnhäuser in Bernstein, Neudörfl, Oberpullendorf und Rechnitz mit 325 Bewohnerinnen und Bewohnern. In der Hauskrankenpflege haben die SDB 177 Klientinnen und Klienten. Derzeit gibt es 307 betreuende Angehörige beziehungsweise Vertrauenspersonen.

Pflegekräfte gesucht [...]" ...
Quelle: burgenland.orf.at

Zitat ORF Tirol vom 12.05.2024:

"Dass am 12.Mai 2024 Muttertag und internationaler Tag der Pflege zusammen fallen, sei von hoher Symbolkraft. Das sagen Organisationen, die die Herausforderungen der Pflege für die kommenden Jahre und Jahrzehnte steigen sehen. Dafür gebe es viel zu wenige Pflegekräfte. [...]

Was es heißt, pflegebedürftige Menschen zu umsorgen, wird vielen erst bewusst, wenn ein Fall in der eigenen Familie auftritt. In Tirol werden immer noch 80 Prozent der pflegebedürftigen Menschen zu Hause gepflegt. Eine große Belastung für Angehörige, aber auch ausgebildete Pflegekräfte haben zum Teil ihre Belastungsgrenze schon überschritten.

Arbeitsbedingungen als Schlüssel zum Erfolg [...] Pflege durch Angehörige kann Altersarmut verstärken [...] Viele Aufgaben – große Hilfe [...] Schnellere Berufszulassung für ausländische Pflegerinnen [...]" ...
Quelle: tirol.orf.at

Zitat Land Burgenland vom 11.05.2024:

"LR Schneemann: „Mit dem Zukunftsplan Pflege sichern wir Pflege und Betreuung im Burgenland langfristig ab und bieten allen Menschen leistbare und qualitätsvolle Angebote für ein Altern in Würde, unabhängig vom Einkommen. Zusätzlich bleibt das System auf Jahre finanzierbar.“

Pflege und Betreuung sind die Schlüsselthemen der Zukunft. Da die Zahl jener, die Pflege und Betreuung brauchen, von Jahr zu Jahr steigt, bedarf es neuer Denkansätze, Reformen und innovativer Wege. Diese beschreitet das Land Burgenland mit dem Zukunftsplan Pflege seit Jahren. Inzwischen befindet sich das Land in der größten Ausbauoffensive im Pflegebereich. Alles, um in der Pflege und Betreuung auch kommenden Generationen qualitativ hochwertige Versorgung und Finanzierbarkeit zu garantieren. Inzwischen gilt das Burgenland zu einem Vorreiter in der Pflege von morgen. „Denn wir müssen heute handeln, um auch in Zukunft hochwertige pflegerische Versorgung garantieren zu können. Diese Versorgungssicherheit haben sich alle Menschen im Burgenland verdient. Den Burgenländerinnen und Burgenländern zu ermöglichen, in Würde zu altern, ist nicht nur eine der größten politischen Herausforderungen, sondern eine Verpflichtung, die wir der älteren Generation gegenüber haben“, betont Soziallandesrat Leonhard Schneemann anlässlich des Tages der Pflege am 12. Mai.

Der Bereich der Pflege und der Betreuung ist eine enorme Herausforderung - ob als Pflegebedürftige, deren Angehörige oder als Kräfte in den Gesundheitsberufen. Da bedarf es neue und innovative Wege. Mit europaweit einzigartigen Ansätzen sichert das Land Burgenland die gemeindenahe und niederschwellige Versorgung der Bevölkerung mit Pflege- und Betreuungsangeboten ab – und das genau vor der Haustür. Ein Herzstück stellt dabei das Modell der Pflegestützpunkte dar.

Mit den 71 Pflegestützpunkten werden künftig alle nichtstationären Betreuungs- und Pflegeleistungen unter einem Dach vereint. Das ...
Quelle: burgenland.at

Zitat UNSERtirol24.com/ Italien - Südtirol vom 10.05.2024:

"Das diesjährige Motto des internationalen Tages der Krankenpflege am 12. Mai stellt die wirtschaftliche Bedeutung der Pflege in den Mittelpunkt. Denn ohne Pflege steht alles still – das hätte nicht zuletzt Covid gezeigt. [...] Rückgrat der Gesundheitsversorgung [...] Der internationale Tag der Krankenpflege wird jedes Jahr am 12. Mai, dem Geburtstag der modernen Wegbereiterin der Krankenpflege, Florence Nightingale, begangen. Ihr wird das Zitat zugeschrieben: »Wenn man mit Flügeln geboren wird, sollte man diese benutzen.« Und die Flugroute ist weit: Ob im Krankenhaus oder in der häuslichen Versorgung, ob in der Lehre, Forschung oder in der personen- und familienzentrierten und beziehungsorientieren Pflege, Krankenpfleger sind in vielen Bereichen aktiv. [...]" ...
Quelle: unsertirol24.com


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