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Zitat Kleine Zeitung/ Steiermark vom 12.08.2022:

"Der Lohnausgleich für Mitarbeiter in Altersteilzeit wurde wegen eines Gerichtsurteils neu berechnet. Das könnte jetzt die Mitarbeiter treffen. [...] Eine böse Überraschung erwartet derzeit den einen oder anderen auf dem Gehaltszettel. Rund 35.000 Österreicherinnen und Österreichern in Altersteilzeit droht die Rückzahlung eines Teils ihres Gehaltes, das sie bereits erhalten haben. Dahinter stecken ein Gerichtsurteil und eine neue Berechnung.

Konkret geht es um den Lohnausgleich, also um einen Teil des Alterszeitgeldes, den die Arbeitnehmer bekommen. Das Arbeitsmarktservice (AMS) bezuschusst den Arbeitgebern diesen Ausgleich. Er wurde aber rückwirkend mit Jänner neu berechnet, deswegen bekommen die Arbeitgeber teils weniger Förderungen vom AMS. Und das können sie an ihre Arbeitnehmer weitergeben – wenn der Vertrag rückwirkende Zahlungen zulässt.
Rückzahlungen von bis zu 400 Euro [...] Die neue Berechnung geht auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs vom 17. November 2021 zurück. Damals wollte die klagende Partei erreichen, dass die sogenannte Funktionszulage nicht aus dem Lohnausgleich herausgerechnet wird. Wenn also zum Beispiel eine Abteilungsleiterin in Altersteilzeit geht und damit auch die Funktion als Abteilungsleiterin abgibt, hat sie die entsprechende Zulage verloren. Die klagende Partei hatte Erfolg. Mit dem Urteil kamen aber noch einige anderen Änderungen in der Berechnung dazu. Sodass diese komplett neu angepasst wurde, heißt es vom AMS. Von Fall zu Fall wirke sich das unterschiedlich aus.

Gerade in Zeiten der Teuerungen könnte eine Rückzahlung oder weniger Gehalt aber viele hart treffen. Bei der Arbeiterkammer Wien und Steiermark sind noch keine Anfragen deswegen aufgetaucht. Die Kages-Betriebsrätin Anna Maria Windisch rät aber dringend, sich an die Stellen zu wenden, wenn man betroffen ist. Dann besteht die Hoffnung auf eine Sammelklage, die vielleicht etwas bewirken kann. [...]" ...
Quelle: Kleine Zeitung

Zitat Niederösterreichische Nachrichten/ Neulengbach vom 09.08.2022:

"Neue Regelung stellt Unternehmen vor die Entscheidung, wie sie mit positivem, aber symptomlosem Personal umgehen. Wir hörten uns in der Region Neulengbach um. [...]

Was ein Rundruf durch die Betriebe in der Region zum Thema Covid-Regeln definitiv ergibt: Das Thema strapaziert bereits die Nerven. Kaum jemand möchte mehr öffentlich darüber sprechen, aber beschäftigen müssen sich doch alle damit.

Neueste Entwicklung: Mit 1. August ist die Quarantäne für Corona-Infizierte gefallen, meldepflichtig bleibt die Krankheit dennoch. Corona-Infizierte ohne Symptome gelten als arbeitsfähig – für Dienstgeber heißt das, dass sie keinen Kostenersatz für die Zeit der Corona-Erkrankung mehr erhalten. Betriebe müssen jetzt entscheiden, wie sie mit positiven, aber symptomlosen Mitarbeitenden verfahren. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat Kronen Zeitung Oberösterreich vom 08.08.2022:

"»Leider sehe ich, wie meine Frau nach einem Nachtdienst komplett fertig ist und es sie einfach überfordert. Ich glaube nicht, dass das im Sinne der Pflegenden, der Gepflegten und der Angehörigen ist«, hat ein Oberösterreicher Angst, dass seine Ehefrau, die in der Altenpflege arbeitet, an der aktuellen Situation zerbricht. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat heute.at vom 08.08.2022:

"Aktuelle Berechnungen zeigen, dass dem Staat bald die nächste Krise droht. Das Pensionssystem dürfte in den kommenden Jahren teurer werden.

Die Teuerungswelle belastet nicht nur die Bevölkerung, sondern auch den Staatshaushalt. Durch die milliardenschweren Hilfspakete ist das Budget trotz abflachender Corona-Krise noch immer stark belastet. In den kommenden Jahren ist vor allem das Thema Pensionen ein weiterer Punkt auf der Agenda.
Pensionsausgaben immer weiter steigend

Lösungen sind noch keine in Sicht. Seit Jahren ist bekannt, dass das Pensionssystem in Österreich bald vor einem Kollaps stehen könnte. Die »Kronen Zeitung« berichtet, dass der Bund im Jahr 2030 19,7 Milliarden Euro für Pensionen ausgeben muss, 2035 sind es schon knapp 29 Milliarden Euro. [...] Anti-Teuerungspaket bringt Mindestpensionisten 1.410 Euro-Entlastung

Aufgrund der Maßnahmen gegen die Teuerung, die den Klimabonus, den Energiekostenausgleich sowie weitere staatliche Vergünstigungen enthalten, sollen Mindestpensionisten laut dem Rauch-Ressort mit 1.410 Euro kurzfristig entlastet werden. Das Budget ist zeitgleich schwer belastet. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat Kurier.at vom 07.08.2022:

"Ingrid Mairhuber, Expertin bei der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA), spricht über die Pensionslücke und mögliche Maßnahmen. [...] Welche Maßnahmen sollten gesetzt werden, um die Lücke zu schließen?
Kurzfristig helfen, würde eine direkte Veränderung im Pensionssystem. Zum Beispiel könnte man Kindererziehungs- und Pflegezeiten höher anrechnen, das würde sofort Wirkung zeigen. Man sollte nicht warten, bis sich am Arbeitsmarkt etwas ändert. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat kurier.at vom 07.08.2022:

"Ingrid Mairhuber, Expertin bei der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA), spricht über die Pensionslücke und mögliche Maßnahmen. [...] Kurzfristig helfen, würde eine direkte Veränderung im Pensionssystem. Zum Beispiel könnte man Kindererziehungs- und Pflegezeiten höher anrechnen, das würde sofort Wirkung zeigen. Man sollte nicht warten, bis sich am Arbeitsmarkt etwas ändert. [...]" ...
Quelle: kurier.at

Zitat ORF Vorarlberg vom 07.08.2022:

"Die Dornbirner Bürgermeisterin Andrea Kaufmann (ÖVP) spricht im ORF Vorarlberg-Interview über die Teuerung, über hohe Grundstückspreise und über das Bürgermeisteramt, in dem in den vergangenen Jahren vor allem Krisenmanagement gefragt gewesen sei. [...]" ...
Quelle: ORF Vbg

Zitat Business Insider/ Deutschland vom 07.08.2022:

"20 Prozent. So viel weniger verdienen Frauen durchschnittlich im Vergleich zu Männern in Deutschland. Die Folgen dieses Gender Pay Gaps — dem Verdienstunterschied zwischen den Geschlechtern — spüren Frauen oft besonders stark im Alter, wenn die Rente nicht reicht.

Die Gehaltslücke ist nicht der einzige Grund, warum Frauen früher anfangen müssen, sich um ihre finanzielle Absicherung im Alter zu kümmern. Denn neben dem geringeren Gesamtlebenseinkommen haben sie auch eine höhere Lebenserwartung als Männer. [...] Wie viel Geld sollten Frauen also mit 30, 40 und 50 Jahren gespart haben, um im Alter finanziell abgesichert zu sein? Zum Frauen-Gleichstellungstags hat die Finanzplattform Weltsparen untersucht, wie viel 30- bis 60-jährige Frauen im Vergleich zu Männern auf der hohen Kante haben müssten, um ähnlich gut in der Rente aufgestellt zu sein. [...] Die Grafik zeigt (Spalte rechts außen), wie viel ihr in welchem Alter bereits angespart haben solltet [...]" ...
Quelle: Business Insider

Zitat Niederösterreichische Nachrichten vom 06.08.2022:

"Die geförderte Altersteilzeit ist für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer und deren Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber weiterhin ein interessantes Modell. [...] Durch die besonderen Umstände einer allgemeinen Verunsicherung (Ukraine-Krieg, Weltwirtschaft, Teuerung, Inflation) werden derzeit wieder verstärkt Anfragen zur Thematik Altersteilzeit und Altersteilzeitgeld herangetragen. Dabei geht es meist um den frühestmöglichen Eintritt in die Altersteilzeit, die maximale Bezugsdauer des Altersteilzeitgeldes und die Auswirkungen auf die zukünftige Pension. [...]" ...
Quelle: NÖN.at

Zitat DerStandard vom 06.08.2022:

"Rundum fehlt Personal. Der Grund für diese Not heißt auch: Teilzeit. Wie können sich die Stundenreduzierer das leisten – und was können Unternehmen und Politik jetzt tun? [...]

Freizeit statt Finanzpolster

Wer es sich derzeit irgendwie leisten könne, frage jedenfalls nach Teilzeit und lehne Vollzeit ab. "Teilzeit oder eben ein anderer Job", diese früher fast undenkbar scheinende kompromisslose Einstellung werde immer häufiger. Dabei handle es sich nicht nur um Millionenerben, sagt Eblinger. Sondern Personen, die rundherum stückeln – sei es, dass sie eine Wohnung zur Verfügung gestellt bekommen haben oder sich alternative Verdienstquellen suchen, an den Börsen spekulieren, Yogakurse geben oder nebenbei in der Gastro jobben. Die Leistbarkeit bleibt aber auch dem Personalexperten im Detail ein Rätsel. Am ehestens sei es noch erklärlich mit einer Abkehr von der guten alten Aufbauperspektive, mit einem Leben im Hier und Jetzt.

Teilzeit wird in diesem Umbruch, so scheint es, vom erzwungenen Müssen für Frauen zum erwünschten Wollen vieler Menschen. [...]" ...
Quelle: DerStandard


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