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1099 News gefunden


Zitat Heute vom 15.06.2024:

"Expertin beschreibt, wie schlimm die Lage in Österreich wirklich ist. Pflegekräfte haben wenig Anreiz, hier zu arbeiten. [...]

Das Pflege-System steckt tief in der Krise. Tausende Familien werden ins organisatorische und finanzielle Chaos gestürzt, sobald ein Verwandter pflegebedürftig wird. Auch die Teuerung schlägt stark zu: »Immer mehr Menschen müssen wir wegschicken, sie können sich keine Pflege leisten. Das tut mir im Herzen weh«, sagt Karin Hamminger [...] Die Managerin beschreibt, wie Ehepaare nach 50 gemeinsamen Jahren plötzlich auseinandergerissen werden [...]

Für einen großen Teil der Bevölkerung ist die 24-Stunden-Pflege nicht leistbar. Es ist ein riskanter Zustand, sagt Hamminger: »Wer daheim nicht ordentlich gepflegt wird, bei dem steigt die Zahl der Zwischenfälle, der gefährlichen Stürze mit schweren Verletzungen.« [...]

Aktuell kümmern sich 60.000 Pflegerinnen um etwa 40.000 Menschen, die Tag und Nacht Pflege brauchen. Noch vor wenigen Jahren waren es noch 80.000 Betreuerinnen. Die Zahl sinkt ungebremst weiter stark. [...] Ein Grund ist, dass Pfleger nicht mehr nach Österreich kommen, »Sie gehen viel lieber in die Schweiz, nach Deutschland oder Italien – dort gibt es bessere Konditionen.« [...]

Deswegen fordert Hamminger [...] »Die Politik soll endlich Arbeitskräfte aus Drittstaaten zulassen. Also etwa aus Serbien, Montenegro oder Nordmazedonien. Dort gibt es noch genug willige Arbeitskräfte. Aber die darf ich hier in Österreich nicht anstellen. Kein Wunder, dass die dann nach Deutschland gehen.« [...]" ...
Quelle: amp.heute.at

Zitat APA-OTS/ Arbeiterkammer Oberösterreich vom 13.06.2024:

"Die Guthaben auf dem Pensionskonto werden jährlich angepasst, allerdings zwei Jahre zeitverzögert. Die guten Lohnentwicklungen kommen daher jenen Personen, die nächstes Jahr in Pension gehen, nicht mehr zugute. Sie verlieren dadurch voraussichtlich rund 7,1 Prozent ihrer Pensionshöhe. »Die Bundesregierung muss noch vor dem Sommer eine Reparatur der Schutzklausel am Pensionskonto beschließen«, fordert AK-Präsident Andreas Stangl. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat medonline vom 13.06.2024:

"Die ins Stocken geratenen Verbesserungen bei der 24-Stunden-Betreuung haben dazu geführt, dass sich jene Personen und Organisationen, die sich um die Zukunft der 24-Stunden-Betreuung bemühen, zur Plattform Personenbetreuung zusammengeschlossen haben. Als interdisziplinäre und parteiunabhängige Interessengemeinschaft will die Plattform einen Beitrag dazu leisten, die Personenbetreuung abzusichern und zukunftsfit zu machen. [...]" ...
Quelle: medonline.at

Zitat APA-OTS/ Seniorenbund vom 13.06.2024:

"Seniorenbund-Präsidentin verweist auf Dringlichkeit aufgrund von drohendem Engpass bei 24-h-Pflege [...] Angesichts der steigenden Kosten und der Notwendigkeit, qualitativ hochwertige Pflege zu gewährleisten, sieht Korosec dringenden Handlungsbedarf. [...]

Die Präsidentin kritisiert, dass die seit 2007 unveränderte Einkommensgrenze von 2.500 EUR bei der 24-Stunden-Betreuung mittlerweile einen inflationsbedingten Wertverlust von rund 58% erfahren hat und daher dringend angehoben werden muss. [...] Korosec weist darauf hin, dass ohne diese Anpassungen viele Pflegebedürftige gezwungen sein könnten, auf andere Pflegeeinrichtungen auszuweichen. Die Situation in den Pflegeheimen und bei mobilen Diensten, die bereits unter Personalmangel und langen Wartelisten leiden, verschärft laut Korosec die Dringlichkeit dieser Forderungen. [...]

Die Seniorenbund-Präsidentin macht deutlich, dass die 24-Stunden-Betreuung nicht nur finanzielle Vorteile für die Gesellschaft bringt, sondern auch den Betroffenen ermöglicht, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. [...]

»Es geht aber nicht nur um finanzielle Unterstützung. Wir müssen auch die Rahmenbedingungen für Betreuerinnen und Betreuer weiter verbessern, damit sie die bestmögliche Pflege leisten können. Neben einer fairen Entlohnung braucht es ebenso regelmäßige Weiterbildungen und Unterstützung im Pflegealltag!« [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat APA-OTS/ Pensionistenverband Österreichs vom 13.06.2024:

"8.000 24-Stunden-Pflegerinnen haben Österreich in den letzten Jahren verlassen - Rahmenbedingungen für 24-Stunden-Pflege müssen dringend verbessert werden [...]

»Durch eine Anhebung der Förderung würden sich auch die Löhne der Betreuerinnen erhöhen. Wie notwendig das ist, zeigen aktuelle Zahlen. In den letzten Jahren haben rund 8.000 24-Stunden-Betreuungskräfte Österreich verlassen, da sie in anderen europäischen Ländern attraktivere Rahmenbedingungen und vor allem höhere Löhne erwarten. Es droht eine große Betreuungskrise, die 24-Stunden-Betreuung ist ernsthaft in Gefahr. Die Verantwortlichen in der Regierung müssen jetzt handeln – sonst wird diese wichtige Säule des Pflegesystems zusammenzubrechen. Mit katastrophalen Folgen für die Betroffenen, die Angehörigen und das ganze System«, betont Kostelka.

Daher fordert der unabhängige Pensionistenverband Österreichs:

* Erhöhung der 24-Stunden-Pflege-Förderung auf mindestens 1.500 Euro. [...]
* Anpassung und Erhöhung der Einkommensgrenze für Förderung der 24-Stunden-Betreuung. [...]
* Steuerliche Verbesserungen: Freibetragsbescheid für das laufende Jahr bei Aufwendungen für eine 24- Stunden-Betreuung [...]
* Flächendeckende Supervision für Betreuerinnen und Angehörige [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat APA-OTS/ SPÖ Pressedienst vom 13.06.2024:

"SPÖ-Frauen fordern höhere Löhne und die Anerkennung des Pflegeberufs als Schwerarbeit [...]

»Wir müssen dafür sorgen, dass die Arbeitsbedingungen in der Pflege und Betreuung rasch besser werden«, so Holzleitner. Es sind mehrheitlich Frauen, die im Gesundheits- und Pflegebereich arbeiten. 86 Prozent der diplomierten Gesundheits- und Krankenpfleger*innen sind Frauen, 83 Prozent der Pflegefachassistent*innen. »Die Arbeitsbedingungen sind hart, die Verantwortung groß. Die Beschäftigten haben sich mehr Anerkennung und höhere Löhne verdient. Das ist eine Frage der Gerechtigkeit«, so Holzleitner. Notwendig ist auch eine gute Bezahlung während der Ausbildung. Weiters fordert die SPÖ die Anerkennung des Pflegeberufs als Schwerarbeit. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat Heute vom 13.06.2024:

"Rund 8.000 Pflegekräfte sind in den vergangenen fünf Jahren abgewandert, die Zahl der Betreuerinnen, die zumeist aus Osteuropa kommen, nimmt stark ab. Die 24-Stunden-Hilfe sei in ernster Gefahr, warnen Fachleute. Es fehle an Geld. [...]

»Wenn Menschen, die eine 24-Stunden-Pflege in Anspruch nehmen, nicht mehr versorgt werden können, dann stellt sich Frage, wo können sie gepflegt und betreut werden. In Pflegeheimen haben wir aufgrund des Personalmangels Wartelisten, in vielen Regionen ist das wirklich schwierig«, schlägt Elisabeth Anselm, Geschäftsführerin des »Hilfswerk Österreich«, [...] Alarm. [...]

Rund 60.000 24-Stunden-Betreuungspersonen kümmern sich derzeit um rund 40.000 Betroffene – gerade ausreichend, doch wohl nicht mehr lange. Viele Betreuerinnen wandern in die Schweiz, Dänemark oder nach Deutschland aus, weil sie dort besser bezahlt werden. [...]

Die Pflegepakete der Regierung hätten nur wenig gebracht, so die Kritik. Eine Wertanpassung der Förderungen, zumeist noch auf dem Stand des Jahres 2022, wäre höchste Zeit. [...] Sonst wäre es nicht möglich, den Betreuern langfristig keine fairen Honorare zu zahlen und die Qualitätssicherung sicherzustellen. [...]

»Das alles Entscheidende ist das Personal. Egal ob 24-Stunden-Betreuer und -Betreuerinnen, Heimhilfen, Mitarbeiter in Pflegeassistenzberufen oder Therapeuten, die Arbeit muss massiv attraktiver gemacht und unterstützt werden - ohne Personal hilft auch das ganze Geld nichts«, so Anselm abschließend. [...]" ...
Quelle: heute.at

Zitat Vorarlberg Online vom 12.06.2024:

"Eine neu gegründete Plattform aus Patienten-, Angehörigen-, Personal- und Anbietervertretungen fordert bessere Rahmenbedingungen für die 24-Stunden-Betreuung in Österreich. Unter anderem sollen Förderungen erhöht und an bestimmte Voraussetzungen gebunden werden, hieß es bei einer Pressekonferenz am Mittwoch. Außerdem sollen zur Linderung des Personalmangels auch Betreuungskräfte aus europäischen Drittstaaten in Österreich einen Gewerbeschein lösen dürfen. [...]

Die Plattform fordert daher eine Erweiterung der bestehenden Basisförderung von 800 Euro um zweckgebundene Mittel auf durchschnittlich 1.450 Euro. Einen »Fairnessbonus« soll es etwa geben, wenn sich der Betroffene zur Bezahlung von Mindesthonoraren an die Betreuerinnen verpflichtet. Ebenfalls Extramittel sollen in Form eines Qualitätsbonus für die Begleitung durch diplomierte Pflegekräfte ausgeschüttet werden. [...]
ÖGKV-Präsidentin Elisabeth Potzmann unterstrich wiederum die Notwendigkeit der Unterstützung durch diplomiertes Personal. [...] Nötig ist nach Ansicht der Plattform außerdem eine Anhebung der Einkommensgrenzen für den Förderzugang von 2.500 auf 3.500 Euro sowie eine jährliche Valorisierung aller Förderelemente. Anselm appellierte auch an die Länder, die Unterstützung aus der Sozialhilfe neu zu regeln. [...]

Weitere Forderungen: Vermittlungsagenturen sollen gesetzlich zur Einbindung von Fachkräften bei der Qualitätssicherung verpflichtet werden, und Betreuungskräfte aus europäischen Drittstaaten sollen die Möglichkeit zur Gewerbeausübung als 24-Stunden-Betreuungskräfte bekommen. [...]" ...
Quelle: vol.at

Quelle: orf.at

Zitat Apotheken Umschau/ Deutschland vom 07.06.2024:

"Ein sozialer Gesellschaftsdienst birgt große Chancen für die Pflege. Er muss aber ordentlich bezahlt werden. Sonst werden junge Leute finanziell ausgebeutet und die Pflege abgewertet. [...]

Den eigenen Horizont erweitern, Menschen zusammenbringen, etwas für das Land tun. Einem sozialen Gesellschaftsdienst stehen die Deutschen momentan recht positiv gegenüber. Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Ipsos hat jüngst ergeben: Knapp drei Viertel der Befragten sind für so einen Pflichtdienst. Gerade für die Pflege kann das eine große Chance sein. Aber der Dienst sollte nicht dafür missbraucht werden, schlechte Löhne im Pflegebereich zu zahlen.

Es fehlen zigtausende Pflegekräfte

2011 wurde der Wehrdienst ausgesetzt. Die Lage in Deutschland sei so sicher, dass man weniger Soldaten ausbilden müsse, hieß es. Auch der Zivildienst – offiziell ja Wehr-Ersatzdienst – wurde ausgesetzt. Aber Pflegemangel bestand damals schon, der Notstand war absehbar. Der damalige Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler rief sogar das »Jahr der Pflege« aus. Heute ist der Pflegenotstand schlimmer denn je. 2029 werden laut Statistischem Bundesamt etwa 60 000 bis 260 000 Pflegekräfte fehlen.
Gesellschaftsdienst – für die Pflege eine Chance

Für die Pflege kann deshalb ein solcher Gesellschaftsdienst eine große Chance sein. Ganz unmittelbar könnte er das Pflegesystem etwas entlasten. Einfach ein paar mehr Arbeitskräfte, selbst wenn sie nicht ausgebildet sind.

Wer hier den Gepflegten persönlich und auf Augenhöhe begegnet, baut Berührungsängste ab. Und lässt sich so später vielleicht erst auf einen Pflegeberuf ein. So könnten junge, motivierte Menschen für die Pflege gewonnen werden, die vorher gar nicht an diesen Bereich gedacht haben.

Dabei hat die Pflege oft genau das zu bieten, was sich junge Menschen wünschen, die sich ehrenamtlich engagieren: Sie wollen sich persönlich weiterentwickeln und aktiv die Gesellschaft mitgestalten. ...
Quelle: apotheken-umschau.de


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