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204 News gefunden


Zitat APA-OTS/ BM für Bildung, Wissenschaft und Forschung vom 11.02.2024:

"BM Polaschek möchte den Internationalen Tag der Mädchen & Frauen in der Wissenschaft nützen, um auf aktuelle Schwerpunktsetzungen des BMBWF aufmerksam zu machen [...] Ein Thema, das entlang der gesamten Bildungslaufbahn vom BMBWF stark fokussiert wird ist der Abbau der horizontalen Geschlechtersegregation. Bspw. sind Burschen bzw. Männer in Bildungs-, Erziehungs-, Pflege- und Sozialberufen deutlich unterrepräsentiert, während dies bei Mädchen und Frauen vor allem auf den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zutrifft. Um Letzterem entgegenzuwirken hat das BMBWF 2023 den MINT-Aktionsplan MI(N)Tmachen initiiert. Dieser beinhaltet acht Aktionslinien, die entlang der gesamten Bildungskette verlaufen, angefangen vom Kindergarten bis hin zum Hochschulabschluss. Eine dieser Aktionslinie lautet: Alle können MI(N)T machen! Dabei geht es unter anderem um den Abbau geschlechterbezogener MINT-Stereotype. Für das Hochschulsystem hat die Bundesregierung in der FTI-Strategie 2030 das ehrgeizige Ziel definiert, den Frauenanteil bei Graduierten in technischen Fächern bis zum Jahr 2030 um 5% zu steigern. »Bei der Erhöhung der Frauenanteile in diesen zukunftsträchtigen Forschungsfeldern geht es nicht nur um die Sicherstellung von guten und gefragten Jobs von morgen. Es geht viel mehr um eine Gestaltungsgerechtigkeit und -möglichkeit für die gesamte Gesellschaft«, erklärt der Wissenschaftsminister. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat Web/ Deutschland vom 02.02.2024:

"Männer und Frauen kommunizieren unterschiedlich – vor allem, wenn es um ihre eigenen Gefühle geht. Was wie ein Klischee klingt, wird seit Jahrzehnten von Studien und Therapeuten bestätigt. Doch woran liegt das? Und ist es in den neuen Generationen anders? Ein Berater für Männer gibt Antworten. [...] Über Gefühle sprechen: Eine Frage der Erziehung? [...] Emanzipation und veränderte Rollenbilder schaffen Veränderung [...] Strukturen aufbrechen – eine schwere Aufgabe [...] »Männer haben genauso viele Gefühle wie Frauen« [...] Wo Männer Frauen gefühlstechnisch überlegen sind [...] Männer denken lösungsorientierter – auch bei emotionalen Problemen [...] Björn Süfke geht davon aus, dass im tiefsten Inneren beide Geschlechter erst einmal gehört und emotional aufgefangen werden wollen. Natürlich möchten sowohl Männer als auch Frauen intelligente Lösungsvorschläge für ihr Problem erhalten. Der Männerberater bestätigt jedoch, dass Männer mehr dazu neigen, direkt eine Lösung zu präsentieren. Dabei kommt er immer wieder auf die gleiche Erklärung: Aktivität wird bei Männern befördert. [...]" ...
Quelle: web.de

Zitat ORF Oberösterreich vom 01.02.2024:

"Ab heuer steigt das Pensionsantrittsalter von Frauen. Schritt für Schritt wird ihr Regelpensionsalter von 60 auf 65 Jahre erhöht – und damit an jenes der Männer angeglichen. Heuer – in der ersten Etappe – heißt das für österreichweit rund 21.000 Frauen, dass sie ein halbes Jahr länger arbeiten müssen. [...]

In Oberösterreich ist die durchschnittliche Pension von Männern fast doppelt so hoch wie die von Frauen. Auch, weil Frauen in schlechter bezahlten Bereichen und oft in Teilzeit arbeiten. [...]" ...
Quelle: ooe.orf.at

Zitat Der Standard vom 18.01.2024:

"Vor allem Mütter mit niedriger Bildung sind auf individueller Ebene besonders armutsgefährdet, sagen Forscherinnen [...]
Je nach Bildungsgrad sind demnach 42 bis 59 aller Mütter in Paarhaushalten armutsgefährdet. Bei kinderlosen Frauen liegt der Wert zwischen sieben und 24 Prozent. Frauen seien demnach häufiger vom Einkommen ihrer Partner abhängig, allen voran Mütter. Bildung nehme zwar eine wichtige Rolle in der Armutsbekämpfung und Gleichstellung ein, sagt Siegert. Dennoch sei auch das Personeneinkommen hochgebildeter Mütter oftmals nicht armutssicher: Etwa 40 Prozent der hochgebildeten Mütter sind armutsgefährdet. Sie führt den im europäischen Vergleich hohen Wert auf traditionelle Rollenbilder in Österreich zurück. [...]

Wenig überraschend sind vor allem Frauen, die keiner Lohnarbeit oder nur einer geringen Erwerbstätigkeit nachgehen, besonders armutsgefährdet. Aber auch Frauen in Vollzeitbeschäftigung haben ein höheres individuelles Armutsrisiko als Männer mit Vollzeitjob: Bei Männern liegt der Anteil bei sechs Prozent, bei Frauen bei elf Prozent. Besonders prekär sei die Situation von selbstständigen Frauen, ergänzt Gasior [...]

Insgesamt müssten die unterschiedlichen Lebensrealitäten in der Sozialpolitik stärker ins Auge gefasst werden, fasst Gasior zusammen. Das Argument, Frauen sollten mehr Stunden arbeiten, greife zu kurz. Die Forderung würde die – vorrangig von Frauen und unentgeltlich geleistete – Pflege- und Sorgearbeit außer Acht lassen. Zumal würden langfristige ökonomische Risiken auf individueller Ebene getragen werden, ergänzt Siegert mit Verweis auf den Gender-Pension-Gap. [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 17.01.2024:

"Pro Jahr erkranken in Österreich rund 4500 Menschen an Darmkrebs. Etwa 2000 Patienten sterben an dieser Erkrankung. Die Vorsorgekoloskopie (»Darmspiegelung«) ist die beste und effizienteste Möglichkeit, Vorstufen eines Karzinoms oder ein Karzinom im möglichst frühen Stadium zu entdecken und zu entfernen. [...]

Laut den Experten sollten die Ergebnisse dazu genützt werden, extra Screening-Empfehlungen für Darmkrebs für Männer und Frauen zu entwickeln. Durch Vorsorge-Koloskopien ab dem Alter von 50 Jahren im Abstand von sieben bis zehn Jahren lässt sich die Häufigkeit und die Sterblichkeit durch Dickdarmkarzinome drastisch senken. [...]

Je nach der Art der entdeckten verdächtigen Gewebeveränderungen in der Darmschleimhaut – bis hin zu einem mit hohem Risiko verbundenen Darmpolypen – erhöhte sich die Darmkrebssterblichkeit in der Folge um das bis zu Vierfache. »Die kumulative Darmkrebs-Sterblichkeit war für 60 Jahre alte Männer 8,5-fach höher als bei Frauen«, sagt Waldmann. [...]" ...
Quelle: nachrichten.at

Zitat ORF Kärnten vom 16.01.2024:

"In Kärnten startet am 8. März der österreichweit erste Diplomlehrgang zu Gendermedizin. Der viersemestrige Kurs kostet pro Person 6.800 Euro, das Land Kärnten wird 15 Kärntner Ärztinnen und Ärzten den Lehrgang finanzieren, sagte Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ) [...].

Die geschlechtsspezifische Medizin nimmt auf die Geschlechter Frau und Mann bei der Behandlung von Krankheiten Rücksicht. Bereits jetzt gibt es insgesamt 20 Bewerbungen aus dem niedergelassenen Bereich und aus den Krankenanstalten. 15 Ärztinnen und Ärzte würden letztendlich vorerst von der Ausbildung profitieren. [...] Die TeilnehmerInnen sind in der Folge verpflichtet, als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren tätig zu sein. Der Diplomlehrgang steht allen in Österreich tätigen ÄrztInnen bei Selbstzahlung offen. Geleitet wird der Lehrgang von der Gendermedizinerin Margarethe Hochleitner. [...]

Unterschiede zwischen Mann und Frau
Frauen und Männer seien »anders krank«, erklärte Prettner – sie hätten unterschiedliche Symptome, unterschiedliche Krankheitsverläufe und würden unterschiedlich auf Medikamente reagieren. Ein Beispiel sei der Herzinfarkt: Erleiden Frauen einen Herzinfarkt, zeigen sie meist andere und oft weniger dramatische Symptome. Der stechende Brustschmerz, der in den linken Arm ausstrahlt, bleibt bei Frauen oft aus, stattdessen klagen sie häufig über Übelkeit, Bauch- oder Rückenschmerzen.

Auch abgesehen von konkreten Krankheiten gibt es Unterschiede: Männer atmen 16 Mal pro Minute, Frauen 22 Mal. Männer haben ein um 50 Prozent größeres Lungenvolumen als Frauen. Der Fettanteil liegt bei Männern bei 15 Prozent, bei Frauen bei 27 Prozent und der Wasseranteil bei Männern liegt bei 60 bis 70 Prozent, bei Frauen bei 50 bis 60 Prozent. In Kärnten soll auch die Bevölkerung mit Vorträgen und Veranstaltungen in den Gemeinden sensibilisiert werden. [...]

Gesundheitsreferentin Prettner informierte auch über die Verhandlungen mit den Pflegeheimen über die neuen Förderbeträge. ...
Quelle: kaernten.orf.at

Zitat ZackZack vom 12.01.2024:

"Kurz vor Weihnachten veröffentlichte die Statistik Austria die lang ersehnten Ergebnisse der neuen Zeitverwendungserhebung. Der traurige Befund: Frauen übernehmen hierzulande nach 40 Jahren immer noch den Löwenanteil der unbezahlten Sorgearbeit. Ihre Arbeit wäre 2022 57 Milliarden Euro wert. [...]

Geändert hat sich seit 2008 an der Verteilung der unbezahlten Care-Arbeit zwischen den Geschlechtern aber kaum etwas. Während Männer täglich etwa zwei Stunden mit Tätigkeiten im Haushalt wie Einkaufen, Putzen, Waschen, Kochen oder der Betreuung von Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen verbringen, sind es bei Frauen fast satte vier Stunden. Fast doppelt so viel also, jeden Tag. [...]
Hätte man Frauen in Österreich für ihre unbezahlten Arbeitsstunden für die verrichtete Care-Arbeit entlohnt, hätte ihnen das zusammen im Jahr 2022 etwa 57 Milliarden Euro eingebracht. [...]

Um die unbezahlte Arbeit fair zu verteilen, müssen wir den Ausbau qualitätsvoller sozialer Dienstleistungen ankurbeln: Es braucht ein flächendeckendes, kostenloses Kinderbetreuungsangebot mit Öffnungszeiten, die Vollzeitarbeit zulassen. Aktuell ist außerhalb Wiens nur jeder vierte Kindergartenplatz mit Vollzeitarbeit vereinbar. Eine gut ausgebaute und ausfinanzierte Pflege mit top-ausgebildeten Pflegekräften wäre nicht nur für die Pflegebedürftigen selbst, sondern auch für die großteils weiblichen pflegenden Angehörigen enorm wichtig. Außerdem hilft eine verpflichtende Väterkarenz dabei, die Karenz und in weiterer Folge auch später die Haushalts- und Betreuungstätigkeiten in Partnerschaften fairer aufzuteilen. [...]" ...
Quelle: zackzack.at

Zitat Kleine Zeitung/ Steiermark vom 11.01.2024:

"Interview. Die Angleichung des Pensionsalters der Frauen an jenes der Männer werde Arbeitslosigkeit und Altersarmut bewirken, sagt Kärntens ÖGB-Frauenvorsitzende Silvia Igumnov. [...] Mit Beginn dieses Jahres greift der Stufenplan zur Angleichung des Pensionsalters der Frauen an jenes der Männer. Wer zwischen 1. Jänner und 30. Juni 1964 geboren ist, darf somit erst ab dem Alter von 60,5 Jahren in Pension gehen. Für Frauen mit Geburtstag von 1. Juli bis 31. Dezember 1964 gelten bereits 61 Jahre – und so weiter. Nach dem 1. Juli 1968 Geborene müssen sich mit dem Regelpensionsalter von 65 Jahren abfinden. Ist die Regelung schon in den Köpfen der Frauen angekommen? [...] Wer mehr Jahre arbeitet, zahlt länger Beiträge in die Sozialversicherung ein und erwirbt somit den Anspruch auf eine höhere Pension. Bleibt eine Arbeitnehmerin bis 65 im Job, wird sie im Durchschnitt eine um 240 Euro höhere Monatspension haben. Hält sie zumindest bis zum derzeitigen tatsächlichen Antrittsalter der Männer von 63,2 Jahren im Job durch, beläuft sich das Plus auf 140 Euro. Das ist doch gut?

Viele – und ich spreche hier von vorwiegend weiblich besetzen Branchen wie der Pflege und dem Handel – werden es in Vollzeit ganz einfach nicht schaffen, den anstrengenden Job bis 65 zu machen. Sie schaffen es schon jetzt zum Teil nicht einmal bis 60. Daher gehört auch die Schwerarbeiterregelung ausgeweitet. Mit Gleichberechtigung zu argumentieren, ist unzulässig. Dann gehört die Gleichberechtigung gleichzeitig auch anderswo sichergestellt: bei der Haus- und Pflegearbeit zum Beispiel, die überwiegend von Frauen geleistet wird. Und natürlich beim Einkommen und der Höhe der Pension. Der Einkommensunterschied zwischen Männern und Frauen beträgt 16,9 Prozent, der Unterschied bei der Pension 40 Prozent. Für Kärnten hießt das konkret: Männer haben im Durchschnitt 1971,75 Euro Pension, Frauen 1219,71 Euro. Die Zahlen sind aktuell aus 2023. [...]" ...
Quelle: kleinezeitung.at

Zitat Der Standard vom 07.01.2024:

"Im Jahr 1954 wird die Französin Françoise Sagan im Alter von nur 18 Jahren mit »Bonjour tristesse« zur Projektionsfläche einer ganzen Generation [...] Hinter dem glamourösen, vermeintlich leichten und wilden Leben mit schnellen Autos und einer Bande voller Freunde zwischen Paris und Saint-Tropez, mit Kasino, Whisky und Jazz verbirgt sich eine schüchterne junge Frau, die mit 18 Jahren einen literarischen Welterfolg landet, der zum Mythos einer Generation wird, das Lebensgefühl einer Epoche prägt, und die doch scheu und einsam bleibt. Da sie der Legende nicht entkommen kann, beschließt sie, sie wie einen Schleier zu tragen.

Mit ihren Eltern hat sie Glück, sie sind selbst "dans le vent", feiern gern, lieben Bugattis und Pferderennen und lassen ihr, der verwöhnten jüngsten, Kiki genannt, alle Freiheit. Als sie aber ihre Abiturprüfung nicht besteht, muss sie die Sommerferien in Paris anstatt an der Côte verbringen, um für die Nachprüfung zu lernen. [...] Staffelübergabe [...] Vom Liebling zur Skandalfigur [...] Selbstkritischer Rückblick [...] Neubewertung des Werks

Was aber hat diese junge Frau zur Projektionsfläche einer ganzen Generation werden lassen? [...] Bestrafung [...] Wohlwollende Kritik [...] Eines ihrer Hauptthemen war die Einsamkeit der Menschen und die Anstrengungen, die sie unternehmen, um ihr zu entfliehen. Dieses Thema hat nichts von seiner Brisanz verloren, bien au contraire. Es ist Zeit für Neuübersetzungen und eine Werkausgabe, wie sie Stock in Frankreich vorgelegt hat. Einige ihrer Romane und Texte sind auf Deutsch gar nicht erschienen, viele in leicht vulgärer Aufmachung bei Ullstein mit unterschiedlichsten Übersetzern. Iris Berben allerdings hat Bonjour tristesse auf Deutsch sehr schön eingelesen. Sagen wir also: Bonjour, Françoise Sagan! [...]" ...
Quelle: derstandard.at

Zitat NÖN.at vom 04.01.2024:

"Die 282 Landsleute, die heute älter als 100 Jahre alt sind, werden von allen Seiten bewundert und beglückwunscht [sic]. Künftig wird der dreistellige Geburtstag weniger besonders sein. Bis 2040 steigt nicht nur die Zahl der Über-80-Jährigen, sondern auch die der Über-100-Jährigen in Niederösterreich. [...] Das ist oft ab 80 Jahren der Fall. Ab dann bezieht jeder Zweite in NÖ Pflegegeld. Weitere würden es brauchen, verzichten aus Scham aber darauf, weiß Kolland.

Im Detail leben heute 111.202 Über-80-Jährige in NÖ. 2040 werden es 155.000 sein, prognostiziert der Forscher. In der Gruppe der 90- bis 99-Jährigen sieht er eine Verdoppelung. [...]
Lebenserwartung: Die Männer holen auf! [...] Die hohe Zufriedenheit im Alter birgt eine Falle [...] Damit es den vielen alten Menschen in Zukunft gut geht, braucht es hier Veränderung, fordert der Forscher – und für die müsse jeder selbst sorgen. So sei es etwa nötig, sein soziales Netzwerk, so weit als möglich, zu erhalten, sich zu bewegen und kognitiv zu fordern. [...]" ...
Quelle: noen.at


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