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392 News gefunden


Zitat 5 Minuten/ Steiermark vom 06.06.2024:

"Seit Jänner läuft das Pilotprojekt der Stadt Graz zur Anstellung pflegender Angehöriger. Erste Evaluierungen zeigen, dass das Grazer Modell gut angenommen wird. Eine steiermarkweite Ausweitung wäre wünschenswert. [...]

Verschiedenste Fälle

Aktuell beziehen zwei pflegebedürftige Personen die Pflegegeldstufe (PG) 3, vier Personen die PG 4, sieben Personen die PG 5 und je eine Person erhält die PG 6 bzw. 7. Auch die Ursachen der Pflegebedürftigkeit sind breit gefächert: So sind sieben Personen in Pflege aufgrund ihrer Demenzerkrankung, drei Personen sind in Palliativbetreuung, vier Personen leiden an neurologischen oder Autoimmunerkrankungen und eine Person ist aufgrund einer Lungentransplantation auf Betreuung angewiesen. [...] Zahlreiche Beratungen [...]

Steiermarkweit großer Bedarf

Bereits jetzt sei laut den Verantwortlichen eindeutig erkennbar, dass das Grazer Modell zur Anstellung pflegender Angehöriger eine große Erleichterung für die Pflegenden darstellt. Das Ziel ist, das Projekt fortzuführen und falls möglich auszuweiten. Der Bedarf ist jedenfalls in Graz und in der gesamten Steiermark gegeben. Daher wird das Projekt wissenschaftlich evaluiert und alle Ergebnisse dem Land Steiermark zur Verfügung gestellt werden. Dadurch soll Bewegung in die Diskussion auf Landesebene kommen. Der große Wunsch der Grazer Stadtregierung wäre eine steiermarkweite Umsetzung dieser Initiative, dazu gab es auch schon Gespräche mit dem zuständigen Landesrat. [...]" ...
Quelle: 5min.at

Zitat ORF Steiermark vom 06.06.2024:

"Seit heuer wird im Rahmen eines Pilotprojekts die Anstellung pflegender Angehöriger in Graz angeboten. Laut Stadt war das vorhandene Kontingent aber schnell ausgeschöpft, weshalb man das Modell nun evaluieren und, wenn möglich, auch ausweiten will. [...]

Das Pilotprojekt der Stadt Graz zur Anstellung pflegender Angehöriger ist im Jänner angelaufen. Das Kontingent allerdings war schnell ausgeschöpft: 15 pflegende Angehörige erhielten nach eingehender Prüfung der Kriterien durch einen Amtssachverständigen der Stadt eine Anstellung, rund 100 Personen hatten sich darum beworben.
Knapp 500 Anfragen seit Einführung

Entsprechend viele Beratungen und Hausbesuche wurden im Vorfeld durchgeführt. Dabei habe sich gezeigt, dass der Bedarf nach Hilfe in der Angehörigenpflege groß und das Anstellungsmodell hier eine große Erleichterung für die Angehörigen sei, betont der zuständige Stadtrat Robert Krotzer (KPÖ). Nach Angaben der Stadt sei es zwischen Dezember 2023 und März 2024 zu 493 telefonischen, schriftlichen und persönlichen Anfragebeantwortungen, zu 28 persönlichen Vorsprachen und 55 Hausbesuchen gekommen. [...] Ruf nach steiermarkweiter Umsetzung [...]" ...
Quelle: steiermark.orf.at

Zitat Kleine Zeitung/ Steiermark - Graz & Umgebung vom 26.05.2024:

"15 Damen und Herren, die daheim ihre Angehörigen pflegen, hat die Stadt Graz nun in einem Pilotprojekt angestellt. Und versichert. Dagmar Samonig und Oliver Ortauf gehören dazu.

Discobesuche und erste Freiheiten auf Rädern, letzte Chancen auf die erträumte Karriere als Fußballstar: Was andere im Teenageralter unbeschwert erleben, musste bei Oliver Ortauf immer nebenher möglich sein. Zusätzlich. Denn seit seinem 16. Lebensjahr pflegt der heute 30-jährige Grazer seine kranke Mutter. »Multiple Sklerose und leichte Demenz, Pflegestufe 5«, fasst er ihr Krankheitsbild zusammen. Und dass der Vater nicht präsent war. Doch er habe es gern gemacht für seine Mama. Und trotz schlafloser Nächte und Sorgen ohne Ende lacht und strahlt Ortauf im Gespräch. »2024 ist unser Jahr!«. [...]" ...
Quelle: kleinezeitung.at

Zitat Landwirtschaftskammer Kärnten vom 23.05.2024:

"Bäuerinnen schaffen für sich eine lukrative Einkommensquelle und leisten mit niederschwelliger Pflege und Betreuung einen wertvollen Beitrag im ländlichen Raum. [...] »Green Care - Wo Menschen aufblühen« ist die Diversifizierungsstrategie für landwirtschaftliche Betriebe mit dem Fokus auf sozialen Dienstleistungen. Bäuerliche Familien setzen ihre landwirtschaftlichen Ressourcen und ihr eigenes Wissen gezielt als Einkommensergänzung im sozialen Bereich für die gesellschaftlichen Bedürfnisse und Herausforderungen am Land ein. [...] Anfangs können alte Menschen ihre Alltagsanforderungen wie Haushalt, Essenszubereitung und Körperhygiene nicht mehr allein bewältigen, brauchen Unterstützung bei Behörden, sind einsam und haben niemanden, der sich um sie sorgt. Diese Art der niederschwelligen Pflege- und Betreuung haben drei Bäuerinnen in Kärnten als Chance genutzt und sich damit ein fixes Einkommen aufgebaut. Wenn Sie Interesse an dieser Einkommensergänzung für Ihren Hof haben, kommen Sie zu einer der beiden Informationsveranstaltungen »Alternativer Lebensraum am Bauernhof« Anfang Juni in Oberkärnten. [...] Informationsveranstaltungen zu Alternativen Lebensraum am Bauernhof:
6. Juni (Donnerstag), 19 bis 21 Uhr, Biohof Sommeregger, St. Peter 19, Spittal an der Drau
7. Juni (Freitag), 9 bis 11 Uhr, Gasthof Grünwald, St. Daniel 17, Dellach im Gailtal [...]" ...
Quelle: ktn.lko.at

Zitat Kronen Zeitung/ Salzburg vom 22.05.2024:

"Sie werden oft vergessen. 21.000 Menschen im Bundesland betreuen Angehörige. Für viele bedeutet das, 24-Stunden im Einsatz zu sein. Ein Pongauer schildert, wie ihm ein Hilfsdienst einen Nachmittag »schenkt«. [...] Er betreut seither seine 75-jährige Gattin zuhause, und das jeden Tag, rund um die Uhr.

Die alte Dame kann wegen ihrer Behinderung nicht mehr alleine sein. »Sie fürchtet sich, wenn ich auch nur kurz aus dem Haus gehe. Unsere Kinder sind sehr beschäftigt. Wir haben zwar pflegerische Unterstützung, aber ich muss eigentlich immer da sein«, beschreibt der Pensionist seinen Alltag. [...]

Wenigstens einen Nachmittag pro Woche hat Schweiger neuerdings frei. Er nimmt seit einigen Monaten den 2022 eingeführten Angehörigen-Entlastungsdienst des Salzburger Hilfswerks in Anspruch. »Dafür bin ich dankbar. Jetzt kann ich jeden Mittwoch fünf Stunden rausgehen uns ein bisschen Freiraum haben«, sagt der 72-Jährige mit Erleichterung im Blick. Manchmal erledige er in dieser Zeit einfach den Wocheneinkauf. Dabei hat er keine Sorge, seiner Frau könne es in seiner Abwesenheit schlecht gehen. Denn die wird währenddessen von einer Mitarbeiterin der mobilen Hilfswerk-Dienste betreut.

Ein Haken ist derzeit noch die Wohnsitzfrage

Der Angehörigen-Entlastungsdienst zählt zu den noch ausbaufähigen Angeboten für pflegende Menschen in Salzburg. Das Land fördert das Hilfswerk-Angebot, zu zahlen haben Klienten daher nur acht Euro pro Stunde. Ein Haken ist aber, dass die Förderung nur der bekommt, der mit dem Pflegebedürftigen im selben Haushalt wohnt. [...]" ...
Quelle: krone.at

Zitat aerzteblatt.de/ Deutschland vom 21.05.2024:

"Wer zuhause Angehörige pflegt, muss dafür immer mehr Zeit und eigenes Geld aufwenden. Das ist das Ergebnis einer heute vorgestellten Umfrage im Auftrag des AOK-Bundesverbands. Zugleich ist die Pflege demnach einer der Hauptgründe, warum im Job Stunden reduziert werden oder die Erwerbstätigkeit sogar ganz aufgegeben wird.

Gaben die Befragten 2019 noch an, durchschnittlich 43 Wochenstunden für pflegende Tätigkeiten wie Ernäh­rung, Körperpflege und Medikamentengabe zu benötigen, lag die aufgewendete Zeit nun bei 49 Stunden. [...] ...
Quelle: aerzteblatt.de

Zitat taz/ Deutschland vom 21.05.2024:

"Angehörige zu pflegen wird immer teurer und immer zeitaufwendiger, zeigen Umfrageergebnisse. Im Schnitt sind es 49 Stunden pro Woche. [...]" ...
Quelle: taz.de

Zitat Die Presse vom 20.05.2024:

"Ein neues Buch, das von der Arbeitsforscherin Brigitte Aulenbacher mitherausgegeben wurde, nimmt die 24-Stunden-Betreuung in europäischen Ländern in den Blick. Österreich sticht mit einem unfairen Modell heraus. [...]

»Live-in-Betreuung« [...] Der Begriff spricht an, dass Betreuungspersonen im Haushalt ihrer Klientinnen und Klienten wohnen, arbeiten und leben. Darin liege ein Grundproblem, sagt Brigitte Aulenbacher, Soziologin an der Johannes-Kepler-Universität Linz (JKU). »Der Haushalt unterliegt als Privatraum nicht denselben Kontrollen wie andere Arbeitsplätze.« Die Wissenschaftlerin gab zusammen mit drei Kolleginnen ein Buch heraus, das unter dem Titel »Home Care for Sale« zugekaufte häusliche Betreuung als Thema des gesamten europäischen Kontinents in den Blick nimmt. [...] Als zweites Problem neben dem privaten Arbeitsumfeld geht es darin um die Vermittlung durch Agenturen. [...] Agenturen hätten zwar das Verdienst, Personenbetreuung zu einem klar legalisierten Berufsfeld gemacht zu haben. Die Arbeitsbedingungen seien jedoch im Agenturmodell kaum regulierbar. Verschärft werde diese Tatsache durch das wirtschaftliche Gefälle zwischen dem relativ wohlhabenden Kerneuropa und der weniger wohlhabenden Peripherie. [...]

Hierarchie auch bei Agenturen
Eine gewisse Hierarchie zwischen West und Ost mache sich sogar in der Zusammenarbeit von Agenturen verschiedener Länder bemerkbar, sagt Aulenbacher. [...]

So beginnt sich etwa in den Niederlanden derzeit eine marktorientierte Live-in-Betreuung zu etablieren, obwohl man dort bisher auf ein für den Staat kostengünstiges Modell der Nachbarschaftsfürsorge gesetzt hat. In Italien vermitteln ukrainische Betreuungspersonen bereits in dritter Generation selbst ihre Landsleute. In Spanien und Griechenland wird Betreuungsarbeit Migrantinnen aus Lateinamerika und den Philippinen überantwortet, laut Aulenbacher »zu Bedingungen, die Arbeits- und Beschäftigungsstandards beider Länder unterbieten«. ...
Quelle: diepresse.com

Zitat Die Presse vom 17.05.2024:

"Wohngemeinschaft, Rundum­service oder Seniorenheim mit Fokus auf Selbstbestimmung: Drei Beispiele für Wohnkonzepte mit Betreuung. [...]

Wie und wo will ich meinen Lebensabend verbringen? Diese Frage wird in Österreich oft gekonnt verdrängt, obwohl es durchaus sinnvoll wäre, sich frühzeitig einen Überblick über die Pflege- und Betreuungsoptionen zu verschaffen. »Meistens entscheiden die Angehörigen, dass jemand in ein Pflegeheim kommt. Viele Familien bringen sich da in ein Dilemma, weil sie vorher jahrelang versprochen haben, dass die Person gegebenenfalls zuhause betreut wird«, sagt Christina Hallwirth-Spörk, Bereichsleiterin der stationären Pflege bei der Caritas Socialis.

Generell sei zu beobachten, dass sich nur wenige Menschen früh genug Gedanken darüber machen, wo sie ihren Lebensabend verbringen möchten. Und in welcher Betreuungsform, erst recht nicht. Bei der Caritas Socialis gibt es unterschiedliche Angebote: von der Betreuung zu Hause über Tageszentren bis hin zu einer Kurz- oder Langzeitpflege bzw. speziellen Einrichtungen für Menschen mit Multipler Sklerose und Demenz-Wohngemeinschaften. [...]" ...
Quelle: diepresse.com

Zitat MeinBezirk.at/ Steiermark - Mürztal vom 15.05.2024:

"In der Marktgemeinde St. Barbara startet das Generationenprojekt »Points4Action«. Jugendliche erhalten einen Anreiz für ihr generationsübergreifendes Engagement in sozialen Einrichtungen, aber auch privat bei Seniorinnen und Senioren zu Hause in Form von Punkten. Für diese Punkte gibt es St. Barbara-Gutscheine. [...] Karten spielen, Spazierengehen [...] Die Idee, dieses Projekt in St. Barbara umzusetzen, kam im Rahmen der Initiative »Gesundheitsdrehscheibe«, bei der Vernetzungsmöglichkeiten im Gesundheitsbereich mit den Gemeinde-Krankenschwestern, Ärztinnen und Ärzten und Gemeinderäten diskutiert wurden. [...] Für Engagement gibts Gutscheine [...] Wenn du auch beim Projekt "Points4Action" mitmachen möchtest, melde dich einfach bei [Anmerkung der Redaktion: Kontaktdaten finden Sie im Artikel – bitte nachstehenden Link anklicken] [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at


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