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2442 News gefunden


Zitat APA-OTS/ Fonds Gesundes Österreich vom 17.06.2024:

"Die 26. Österreichische Gesundheitsförderungskonferenz des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) widmete sich dem Thema Psychosoziale Gesundheit. [...] Rund 200 Personen waren live vorort oder online dabei, um von namhaften nationalen und internationalen Expertinnen und Experten mehr über aktuelle Entwicklungen zum Thema psychosoziale Gesundheit in Forschung und Praxis zu erfahren und mit ihnen gemeinsam zu diskutieren. [...]

Schwerpunktthemen waren Einsamkeit, psychosoziale Gesundheitskompetenz, Green-Care und Digital Mental Health. In den 7 Workshops und Themenforen wurden einerseits die Settings Schule, Betrieb, Bildungseinrichtungen und Kommunen beleuchtet also auch der Einfluss von Bewegung, Ernährung, Gender- und Körpernormen, Digitalisierung und Einsamkeit im Alter auf die psychische Gesundheit sowie Finanzierungsstrategien vorgestellt.

Ziel der Konferenz war es nationale und internationale Konzepte, Strategien, Projekte und Forschungsergebnisse vorzustellen, um anhand dieser Beispiele voneinander zu lernen und Ansätze der Gesundheitsförderung in Österreich weiterzuentwickeln.

Psychosoziale Gesundheit ist ein wesentlicher Bestandteil des individuellen und kollektiven Wohlbefindens. Aktuell sind, laut WHO, vor allem Einsamkeit und soziale Isolation globale Herausforderungen für die öffentliche Gesundheit. Aber auch sozioökonomische Ungleichheiten, der digitale Wandel und die Klimaveränderungen haben Auswirkungen auf das Wohlbefinden und die psychosoziale Gesundheit. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat Die Presse vom 16.06.2024:

"Onkologie. Vertrauen, niederschwellige Angebote und die Optimierung der Kommunikation zwischen allen Akteur:innen stehen im Vordergrund, wenn es um die Verbesserung der onkologischen Nachsorge geht. [...]

Dank großartiger medizinischer Innovationen sind in den letzten Jahren viele früher tödliche Krebserkrankungen zu gut beherrschbaren chronischen Krankheiten geworden, die eine gute Lebensqualität ermöglichen. Damit rücken gleichzeitig neue Formen der Krebsversorgung in den Vordergrund. [...] Denn Österreich steht laut Ex­pert:innen zwar sehr gut bei der Krebsbehandlung in der Akutphase da, hat aber noch Defizite bei der Nachsorge nach Abschluss der onkologischen Behandlung. [...]

Im Fokus steht dabei nach Expert:innenmeinung eine Entlastung der Spitäler bei weiterhin optimaler Betreuung im niedergelassenen Bereich, was allerdings ein neues Schnittstellenmanagement und die durchdachte Koordination aller Beteiligten erfordert. [...]

In Bezug auf die onkologische Nachsorge über niedergelassene Hausärzt:innen und Internist:innen unterstrich Philipp J. Jost, Professor für Onkologie an der MedUni Graz und Vorsitzender des Universitären Comprehensive Cancer Center Graz, in der Workshop-Keynote die Notwendigkeit von standardisierten Prozeduren (SOPs) für das Tätigkeitsprofil sowie die Bedeutung eines direkten Kommunikationskanals zwischen Zentrum und Peripherie. Er betonte ebenfalls die Wichtigkeit einer schnellen Rückübernahme ins Zentrum bei Bedarf, ermöglicht durch frei gewordene Ressourcen. [...]

Ein Beispiel für die Verbesserung der Nachsorge ist die Integration von Fachärzt:innen in Primärversorgungszentren (PVZ) zur gemeinsamen Nachbetreuung mit niedergelassenen Kolleg:innen, was schnelle Rückfragen ermöglicht. [...]

Immer lauter werden Forderungen nach Berücksichtigung der psychoonkologischen Mitversorgung sowie einer sozialen Absicherung im Rahmen der Nachsorge, einschließlich Arbeitsrecht und Kinderversorgung. ...
Quelle: diepresse.com

Zitat ORF Vorarlberg vom 16.06.2024:

"30 Jahre gibt es das Hospiz Vorarlberg bereits. Es betreut und begleitet todkranke Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Das Resümee nach drei Jahrzehnten fällt durchaus positiv aus, auch wenn sich in dieser langen Zeit einiges verändert hat. [...] Auffällig ist, dass die Betreuungsphasen im Laufe der letzten 30 Jahren länger geworden sind. Das hängt mit dem medizinischen Fortschritt zusammen, sagt der Leiter des Hospiz Vorarlberg, Karl Bitschnau. »Wir spüren, dass sich in der Medizin immer wieder auch therapeutisch Dinge verändern. Was früher schnell zum Tod geführt hat, sind jetzt chronische Erkrankungen. Palliativphasen können wirklich Jahre umfassen«, erklärt Bitschnau.

250 Ehrenamtliche im Einsatz [...] Tageshospiz fehlt noch in Vorarlberg
An manchen Stellen gibt es aber auch noch Nachholbedarf in Vorarlberg. So fehlt ein Tageshospiz, sagt Bitschnau. Das ist eine Einrichtung, in die schwerkranke Patientinnen und Patienten auch nur für einen Tag oder ein paar Tage gehen können, um dort betreut und begleitet zu werden. [...] [»]Lange dürfte es aber nicht mehr dauern. Die Konzepte werden bereits erstellt [«], sagt Bitschnau. Er hofft, dass nächstes Jahr mit einer Umsetzung eines Tageshospiz in Vorarlberg begonnen werden kann. [...]" ...
Quelle: vorarlberg.orf.at

Zitat WW-Kurier/ Deutschland vom 15.06.2024:

"Eine Veranstaltung zum bundesweiten »Digitaltag 2024« in Montabaur, Westerwald, hat ältere Teilnehmer dazu ermutigt, ihre Erfahrungen und Ängste bezüglich der rasanten Digitalisierung zu teilen. Die Diskussion basierte auf einer Dokumentation des NDR mit dem Titel »Digitaler Zwang - was geht noch ohne Internet?«. [...] Die Diskussion drehte sich auch um konkrete Beispiele für den »digitalen Zwang«. So wurde das Fehlen von Möglichkeiten zum Kauf von Bahnfahrkarten vor Ort kritisiert, während die digitale Abwicklung von Rezepten gelobt wurde.

Zum Abschluss betonte Hildegard Jöris die Vorteile der digitalen Technologie, wenn man sie beherrscht, und wies auf die Notwendigkeit lebenslangen Lernens hin. Uli Schmidt, SBR-Koordinator und Moderator der Veranstaltung, hob hervor, dass es nicht Ziel der Politik sein sollte, das Leben immer schneller und effizienter zu gestalten, wenn dadurch Menschen zurückgelassen werden. Beide sprachen sich dafür aus, weitere Informations- und Gesprächsangebote zum Thema »Digitalzwang« zu organisieren, um auf das große Interesse zu reagieren. [...]" ...
Quelle: ww-kurier.de

Zitat Heute vom 15.06.2024:

"Expertin beschreibt, wie schlimm die Lage in Österreich wirklich ist. Pflegekräfte haben wenig Anreiz, hier zu arbeiten. [...]

Das Pflege-System steckt tief in der Krise. Tausende Familien werden ins organisatorische und finanzielle Chaos gestürzt, sobald ein Verwandter pflegebedürftig wird. Auch die Teuerung schlägt stark zu: »Immer mehr Menschen müssen wir wegschicken, sie können sich keine Pflege leisten. Das tut mir im Herzen weh«, sagt Karin Hamminger [...] Die Managerin beschreibt, wie Ehepaare nach 50 gemeinsamen Jahren plötzlich auseinandergerissen werden [...]

Für einen großen Teil der Bevölkerung ist die 24-Stunden-Pflege nicht leistbar. Es ist ein riskanter Zustand, sagt Hamminger: »Wer daheim nicht ordentlich gepflegt wird, bei dem steigt die Zahl der Zwischenfälle, der gefährlichen Stürze mit schweren Verletzungen.« [...]

Aktuell kümmern sich 60.000 Pflegerinnen um etwa 40.000 Menschen, die Tag und Nacht Pflege brauchen. Noch vor wenigen Jahren waren es noch 80.000 Betreuerinnen. Die Zahl sinkt ungebremst weiter stark. [...] Ein Grund ist, dass Pfleger nicht mehr nach Österreich kommen, »Sie gehen viel lieber in die Schweiz, nach Deutschland oder Italien – dort gibt es bessere Konditionen.« [...]

Deswegen fordert Hamminger [...] »Die Politik soll endlich Arbeitskräfte aus Drittstaaten zulassen. Also etwa aus Serbien, Montenegro oder Nordmazedonien. Dort gibt es noch genug willige Arbeitskräfte. Aber die darf ich hier in Österreich nicht anstellen. Kein Wunder, dass die dann nach Deutschland gehen.« [...]" ...
Quelle: amp.heute.at

Zitat ORF News vom 14.06.2024:

"Das Gesundheitsministerium will durch Änderungen des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes mehr Kompetenzen und spezialisierte Ausbildungen in der Pflege verankern. Heute wurde die Novelle in Begutachtung geschickt (Frist bis 20. Juni), noch im Juli soll sie vom Nationalrat beschlossen werden.

Konkret sollen diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegekräfte Kompetenzen wie andere gehobene Gesundheitsberufe erhalten. Schon im Zuge der Pflegepakete der vergangenen Jahre wurden diese »deutlich erweitert«, seither darf diplomiertes Pflegepersonal etwa Medizinprodukte erstverordnen und bei der Pflegegeldeinstufung eine Erstbegutachtung vornehmen, hieß es in einer Aussendung des Ressorts.
Spezialisierung für diplomierte Pflegekräfte

Künftig soll diplomiertes Pflegepersonal außerdem bestimmte rezeptfreie Arzneimittel weiterverordnen dürfen, was Betroffenen in einigen Fällen einen Arztbesuch ersparen soll. Außerdem soll die Pflegefachassistenz künftig nicht medikamentöse Infusionen verabreichen und bei der chirurgischen Wundversorgung assistieren können.

Diplomierte Pflegekräfte sollen sich zudem künftig an den Fachhochschulen im Rahmen von Spezialisierungen gezielt weiterbilden können. Per Verordnung soll der Gesundheitsminister künftig auch zusätzliche Spezialisierungen in Bereichen wie »Community« und »School Nursing« erlassen können. Die Erweiterung der Kompetenzen soll den Beruf attraktiver machen. [...]" ...
Quelle: orf.at

Zitat APA-OTS/ Arbeiterkammer Oberösterreich vom 13.06.2024:

"Die Guthaben auf dem Pensionskonto werden jährlich angepasst, allerdings zwei Jahre zeitverzögert. Die guten Lohnentwicklungen kommen daher jenen Personen, die nächstes Jahr in Pension gehen, nicht mehr zugute. Sie verlieren dadurch voraussichtlich rund 7,1 Prozent ihrer Pensionshöhe. »Die Bundesregierung muss noch vor dem Sommer eine Reparatur der Schutzklausel am Pensionskonto beschließen«, fordert AK-Präsident Andreas Stangl. [...]" ...
Quelle: ots.at

Zitat medonline vom 13.06.2024:

"Die ins Stocken geratenen Verbesserungen bei der 24-Stunden-Betreuung haben dazu geführt, dass sich jene Personen und Organisationen, die sich um die Zukunft der 24-Stunden-Betreuung bemühen, zur Plattform Personenbetreuung zusammengeschlossen haben. Als interdisziplinäre und parteiunabhängige Interessengemeinschaft will die Plattform einen Beitrag dazu leisten, die Personenbetreuung abzusichern und zukunftsfit zu machen. [...]" ...
Quelle: medonline.at

Zitat MeinBezirk.at/ Wien vom 13.06.2024:

"Ein hochkarätig besetztes Podium aus Expertinnen und Experten kam im Rahmen einer Diskussionsrunde der Ärztekammer Wien am vergangenen Mittwoch, 12. Juni, zusammen, um über die Herausforderungen in der Frauengesundheit zu sprechen. [...]

Die Veranstaltung hatte zum Ziel, das Bewusstsein für frauenspezifische Gesundheitsthemen zu schärfen und neueste Forschungsergebnisse und Therapieansätze vorzustellen. [...]

»Es ist im Jahr 2024 in Österreich traurige Realität, dass Frauen immer noch benachteiligt sind, wenn es um ihre Gesundheit geht. Speziell in Mangelfächern wie der Frauenheilkunde besteht akuter Handlungsbedarf«, erklärt Kamaleyan-Schmied. Nach ihr gibt es darüber hinaus bei der Feststellung von Schilddrüsenkrebs, der häufig bei Frauen auftritt, Handlungsbedarf. Laut Kamaleyan-Schmied sind solche Untersuchungen aktuell mit mehr als sechs Monaten Wartezeit verbunden. [...]" ...
Quelle: meinbezirk.at

Zitat APA-OTS/ Seniorenbund vom 13.06.2024:

"Seniorenbund-Präsidentin verweist auf Dringlichkeit aufgrund von drohendem Engpass bei 24-h-Pflege [...] Angesichts der steigenden Kosten und der Notwendigkeit, qualitativ hochwertige Pflege zu gewährleisten, sieht Korosec dringenden Handlungsbedarf. [...]

Die Präsidentin kritisiert, dass die seit 2007 unveränderte Einkommensgrenze von 2.500 EUR bei der 24-Stunden-Betreuung mittlerweile einen inflationsbedingten Wertverlust von rund 58% erfahren hat und daher dringend angehoben werden muss. [...] Korosec weist darauf hin, dass ohne diese Anpassungen viele Pflegebedürftige gezwungen sein könnten, auf andere Pflegeeinrichtungen auszuweichen. Die Situation in den Pflegeheimen und bei mobilen Diensten, die bereits unter Personalmangel und langen Wartelisten leiden, verschärft laut Korosec die Dringlichkeit dieser Forderungen. [...]

Die Seniorenbund-Präsidentin macht deutlich, dass die 24-Stunden-Betreuung nicht nur finanzielle Vorteile für die Gesellschaft bringt, sondern auch den Betroffenen ermöglicht, in ihrer gewohnten Umgebung zu bleiben. [...]

»Es geht aber nicht nur um finanzielle Unterstützung. Wir müssen auch die Rahmenbedingungen für Betreuerinnen und Betreuer weiter verbessern, damit sie die bestmögliche Pflege leisten können. Neben einer fairen Entlohnung braucht es ebenso regelmäßige Weiterbildungen und Unterstützung im Pflegealltag!« [...]" ...
Quelle: ots.at


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