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Zitat Oberösterreichische Nachrichten vom 28.11.2022:

"Wer ein Jahr länger arbeitet, kann mit einer Steigerung seiner Erstpension um 100 bis 200 Euro rechen, je nach Beruf und Erwerbseinkommen. [...]

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts im Auftrag des Vereins Aktion Generationengerechtigkeit, die am Montag präsentiert wurde. Die Werte beziehen sich auf die zwischen 62 und 68 anzutretende Korridorpension und sind auf ein Erwerbseinkommen aus dem Jahr 2019 berechnet.

Die Wifo-Studie untersucht die Auswirkung unterschiedlicher Pensionsantrittszeitpunkte innerhalb der Korridorpension auf die Höhe der individuellen Erstpension und das Lebenseinkommen für einige Modellkarrieren, beide Geschlechter und sieben Berufsgruppen. Weiters werden die Folgen des späteren Pensionsantritts für den öffentlichen Haushalt berechnet. Abweichend vom Regelpensionsalter 65 (für Männer) bietet die Korridorpension die Möglichkeit eines Pensionsantritts zwischen 62 und 68 mit Ab- bzw. Zuschlägen.

Für Berufsgruppen mit niedrigem Erwerbseinkommen und einem flachen Lebenseinkommensverlauf (Verkauf, personenbezogene Dienstleistungen, Handwerksberufe, Maschinen- und Anlagenbedienung und besonders Hilfskräfte) steigert ein zusätzliches Erwerbsjahr die Erstpension netto um rund 120 Euro pro Monat (14-mal jährlich zu Preisen und Löhnen des Jahres 2019). In den Berufsgruppen mit einer mittleren Einkommenshöhe und einem mit dem Alter leicht zunehmenden Einkommen (Büroangestellte) steigert ein zusätzliches Erwerbsjahr die Erstpension netto um rund 150 Euro pro Monat (14-mal jährlich). In den Berufsgruppen mit einer höheren Einkommenshöhe und einem mit dem Alter stärker zunehmenden Einkommen (technische Fachkräfte, akademische Berufe) steigert ein zusätzliches Erwerbsjahr die Erstpension netto um rund 180 Euro pro Monat (Frauen) bzw. 200 Euro pro Monat (Männer). [...]" ...
Quelle: OÖN

Zitat Wiener Zeitung vom 28.11.2022:

"Der demografische Wandel befeuert langfristig die Inflation. Das 2-Prozent-Ziel der EZB ist in weiter Ferne. [...] It’s the economy, stupid! (Es ist die Wirtschaft, Dummkopf!) Dieser Spruch stammt von Bill Clintons Wahlstratege James Caville im Jahr 1992. Ursprünglich richtete er sich, neben zwei anderen Mantras, an die eigenen Wahlkampf-Mitarbeiter. Sie sollten sich auf das Wesentliche, damals die strauchelnde Wirtschaft, konzentrieren. Er avancierte aber schnell zum Wahlslogan und wurde zur geflügelten Phrase.

In abgewandelter Form passt dieser Spruch auch zur Inflationsbekämpfung, und zwar zum Faktor Demografie. Also: »Es ist die Demografie, Oida!« Diese wird in den kommenden Jahrzehnten nämlich zu einer großen Herausforderung für Österreich und für die gesamte EU. Schon bald gehen die geburtenstarken Jahrgänge der Baby-Boomer in Pension. Weil die folgenden Geburtenjahre nicht mehr so stark waren, führt das dazu, dass der Anteil der erwerbsfähigen Bevölkerung sinkt, während der Anteil der nicht Erwerbsfähigen steigt. Und auch die Ausgaben für Pensionen werden stark steigen, wie die »Wiener Zeitung« kürzlich berichtete. [...]" ...
Quelle: Wiener Zeitung

Zitat DiePresse vom 28.11.2022:

"Die Generation der Babyboomer steht kurz davor, den Ruhestand anzutreten. Doch viele wollen davon nichts wissen.

»Wer sich nicht fordert, gibt sich auf«, sagt Leopold Stieger, Gründer der Gesellschaft für Personalentwicklung (GfP) und Seniors4Success. Die Plattform dient dazu, Menschen aufzuwecken, wie er sagt, um sich im hohen Alter nicht in der Hängematte auszuruhen, sondern sich neuen Herausforderungen zu stellen. Der 83-Jährige ist davon überzeugt, dass es zum Menschen dazugehört, zu arbeiten.

Damit ist er nicht allein, wie die vom Unternehmen beauftragte Blitzumfrage unter 611 Befragten zeigt: 56 Prozent wären dazu bereit, länger zu arbeiten. Jedoch klagt ein Viertel darüber, bereits fünf Jahre vor Pensionsantritt keine Weiterbildungsangebote mehr in Aussicht gestellt bekommen zu haben.

Die Verantwortung dafür, diese Situation zu verbessern, sagt Stieger, liegt auf beiden Seiten: Jede Führungskraft habe ein Stufensystem aufzubauen, um ältere Personen nicht von einer Vollauslastung in einen Stillstand sinken zu lassen und Potenziale auch im höheren Alter zu nutzen. Arbeitnehmer wiederum sind gefordert, weder »an ihren Fähigkeiten zu zweifeln, noch ihr Hirn abzugeben«, appelliert er. [...]" ...
Quelle: DiePresse

Zitat Salzburger Nachrichten vom 28.11.2022:

"Die Tiroler Gesundheitslandesrätin Cornelia Hagele (ÖVP) will sowohl die Anstellung pflegender Angehöriger beim Land nach dem Vorbild Burgenland, als auch den Ausbau der 24-Stunden-Betreuung prüfen. Es gelte der Grundsatz »mobil vor stationär«, so Hagele, die in der neuen Regierung für die Agenden Pflege, Bildung, Wissenschaft und Forschung verantwortlich ist, im APA-Interview. Weiters im Fokus sei die Verbesserung der Ausbildungsbedingungen. [...]" ...
Quelle: Salzburger Nachrichten

Zitat profil.at vom 26.11.2022:

"Gibt das Schicksal dir Zitronen, mach Limonade draus! Aber was, wenn es dir nicht einmal Zitronen gibt? Eine alltägliche Geschichte. [...] Jetzt ist die alte Frau tot und hat sich nichts gegönnt, bis zu ihrem Ende, nichts. Gönn dir doch einmal was, haben die Kinder zu ihr gesagt, aber vergeblich. Nicht, dass viel da gewesen wäre zum Sich-etwas-Gönnen, aber so was von Askese, das hätte auch nicht sein müssen. Trübsinnig hätte man werden können vom Zuschauen. Was hat sich die alte Frau davon erhofft, dass sie sich nichts gegönnt hat? Eine Belohnung, womöglich noch im Diesseits? Hat sie gehofft, dass das Schicksal sie einmal, auf einmal, eines Tages, wundersam entschädigen würde für ihren strengen Umgang mit sich selbst? Oder hat sie auf reichen Lohn im Jenseits spekuliert, im Paradies? Wohl kaum. In die Kirche ist sie nicht gegangen, und besonders gläubig war sie auch nicht. [...] Die alte Frau hat nicht geglaubt, dass ihr was zusteht, weil ihr nichts zugestanden wurde. [...]" ...
Quelle: profil.at

Zitat ORF Salzburg vom 26.11.2022:

"Die Seniorenberatung der Stadt Salzburg macht auf das Tabuthema Gewalt gegen Senioren aufmerksam. Immer wieder komme es vor, dass Menschen mit Demenz, die zu Hause gepflegt werden, Gewalt angetan werde. Die Verantwortlichen nehmen vermehrt wahr, dass pflegende Angehörige vielfach überfordert sind. [...] Angehörige berichten über Ausnahmesituationen [...] Personalmangel: Angehörige sind auf sich allein gestellt [...] Um Überlastungen zu vermeiden, können sich Angehörigen frühzeitig an Beratungsstellen wenden. [...]" ...
Quelle: ORF Sbg

Zitat Kronen Zeitung Oberösterreich vom 25.11.2022:

"Einen enormen Bedarf an zusätzlichen Pflegekräften bis 2030 gibt es in Oberösterreich, hat der Landesrechnungshof aufgezeigt: In den kommenden acht Jahren müssten insgesamt 9550 Menschen für den Pflegeberuf gewonnen werden, weil die Zahl der Pflegebedürftigen steigt und viele, viele Pflegekräfte in Pension gehen. Ausbildungsplätze gäbe es genug, doch die Drop-Out-Quote ist viel zu hoch. [...]" ...
Quelle: Kronen Zeitung

Zitat Niederösterreichische Nachrichten/ Lilienfeld vom 25.11.2022:

"Direktorin Ulrike Scheuher berichtet über die Herausforderungen im Pflegealltag. [...] Das Pflegezentrum in Türnitz hatte in den letzten Jahren so einige Herausforderungen zu bewältigen. Direktorin Ulrike Scheuher gab der NÖN einen Einblick in die aktuelle Situation.

NÖN: Fast drei Jahre Corona Pandemie: Wie geht es dem Pflege- und Betreuungszentrum jetzt?

Ulrike Scheuher: Nach den aktuellen Covid-Regeln haben wir offen; es gilt aber die 3G-Regel im Wohnhaus für Besucher wie Mitarbeiter. Covid war die schwerste Zeit, die ich in meiner 30-jährigen Dienstzeit erlebt habe. Jede Woche sind neue Verordnungen gekommen. Man hat nicht gewusst, wann Dienstbeginn ist, wer zur Arbeit kommt oder krank geworden ist. Es war echt stressig!

Wie schwer war es für Angehörige, Verwandte zu besuchen, die psychische Probleme aufweisen oder im Sterben lagen?

Scheuher: Hierbei war die Beobachtungsgabe der Mitarbeiter immer sehr gut. Sie versuchten, für Bewohner, die massiv unter der Trennung litten oder für Menschen, wo es sich bereits abzeichnete, dass das Lebensende naht, eine Möglichkeit zu finden, diese Menschen mit den Angehörigen zu verbinden. Zeitlich begrenzt und immer vorher abgesprochen, unter Auflage der höchsten Sicherheitsvorkehrungen, ist uns das zusammen gut gelungen. In dieser Zeit war es uns auch möglich, die Personalpräsenz zu erhöhen, damit die sozialen Kontakte mit den Bewohnern sehr hoch waren. Zusätzlich haben wir Beschäftigung angeboten, wodurch die Vereinsamung und der psychische Druck nicht so stark werden konnten. Bei uns war immer was los. Wir haben versucht, die Menschen aufzumuntern. Als die Besucherregelung dann lockerer wurde, schauten wir, dass die Besucher miteingebunden wurden. Ein Beispiel war eine Geburtstagsfeier, die über die Balkone stattgefunden hat, weil es das Wetter erlaubt hat und der nötige Abstand da war. Dabei sind ganz berührende Momente entstanden. ...
Quelle: NÖN.at

Zitat DiePresse vom 25.11.2022:

"Seit September 2022 bekommen Studierende für Gesundheits- und Krankenpflege ein monatliches »Gehalt« des Bildungsträgers. Ab dem kommenden Jahr werden einschlägige Studien nur mehr an Fachhochschulen durchgeführt. [...] Mindestens 600 Euro monatlich können Studierende für Gesundheits- und Krankenpflege beantragen. Das sieht das im Juli verabschiedete Pflegeausbildung-Zweckzuschussgesetz vor, das den elf Fachhochschulen mit einschlägigem Angebot die Mittel zur Verfügung stellt. Ab 2024 sind die FH die alleinigen Einrichtungen, die Gesundheits- und Pflegepersonal ausbilden werden. Einen besonderen Andrang wegen des finanziellen Anreizes spüren die wenigsten. »Wir können einen Anstieg der Inskribierendenzahlen nicht beobachten. Doch für mich ist diese Entlohnung ein richtiger Schritt angesichts der 2300 Praktikumsstunden, die Studierende zu absolvieren haben«, sagt Babette Grabner, Studiengangsleiterin an der FH Salzburg.

Das Vollzeitstudium mit einem hohen Anteil an Praxis ermögliche nur sehr eingeschränkte Jobmöglichkeiten während des Studiums, sagt Roswitha Engel, Studiengangsleiterin an der FH Campus Wien: »Vereinzelt werden finanzielle Gründe als Austrittsgründe genannt. Daher hat ein zusätzliches Einkommen existenzielle Bedeutung. [...]«" ...
Quelle: DiePresse

Zitat ORF News vom 25.11.2022:

"Die Präsidentin des ÖVP-Seniorenbundes, Ingrid Korosec, fordert rasch neue Sozialpartnergespräche für eine weitere Pflegereform. »Die ersten beschlossenen Gesetze sind zweifellos wichtig, seit der Präsentation im Mai herrscht aber wieder Stillstand«, sagte Korosec heute in einer Aussendung. »Die Verantwortlichen dürfen nach diesem guten Start nicht die Hände in den Schoß legen, denn die Pflege ist trotz Krisen weiterhin das brandaktuelle Zukunftsthema.«

Sowohl für das Pflege- als auch für das Gesundheitssystem fordert Korosec eine Finanzierung aus einer Hand. »Ohne sie werden wir den sich immer weiter zuspitzenden Ärzte- und Pflegekräftemangel nicht meistern können«, erneuerte die Seniorenbund-Präsidentin ihre langjährige Forderung nach einer vereinheitlichten Gesundheits- und Pflegefinanzierung.

Der Präsident des SPÖ-Pensionistenverbandes, Peter Kostelka, bekräftigte die Forderung nach einem eigenen Pflegestaatssekretariat. Außerdem verlangt er die Erhöhung des seit 2008 mit 550 Euro festgelegten Förderungsbetrages für 24-Stunden-Betreuungskräfte auf 1.000 Euro. [...]" ...
Quelle: ORF News


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