News > Risiko Fachkräftemangel: Österreich sollte demografisch denken

Zitat DerStandard vom 20.11.2022:

"Der Fachkräftemangel wird alle anderen Krisen in den Schatten stellen. Ohne eine verstärkte Zuwanderung wird das Problem sicher nicht gelöst werden [...] Der Fachkräftemangel wird zum größten Risiko. Für die Mehrheit der Unternehmen ist er bereits bedrohlicher als Inflation, Gas- und Ukraine-Krise. Bis 2030 fehlen Hunderttausende Arbeitskräfte, vor allem Erzieherinnen, Lehrer und Pflegekräfte. Österreich braucht einen Dreiklang aus Zuwanderung, flexiblen Arbeitsmodellen und mehr Weiterbildung. Die Potenziale bei Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen und Älteren sind enorm. [...] Der klassische Achtstundentag wird in Zeiten von Homeoffice und mobilem Arbeiten zum Auslaufmodell. Zum neuen Modell wird die "100:80:100-Arbeitsgesellschaft". 100 Prozent Produktivität bei 80 Prozent Wochenzeit und 100 Prozent Lohn. Immer mehr Unternehmen setzen auf flexible, bedürfnisgerechte Arbeitszeiten, kombiniert mit Homeoffice. Dabei liegt der Erfolg in flexiblen Zeitmodellen. In Belgien können Beschäftigte wählen, ob sie die vorgegebenen 40 Wochenstunden an fünf oder an vier Tagen leisten wollen. Umfragen zufolge würden mehr als zwei Drittel bei gleicher Stundenzahl lieber vier als fünf Tage die Woche arbeiten. Erste Studien zeigen, dass die Produktivität dadurch steigt und die Fehlzeiten sinken. [...]"

https://www.derstandard.at/story/2000140981787/risiko-fachkr...
Quelle: DerStandard


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