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Zitat Der Standard vom 28.06.2024:

"Im Gastblog beschreibt Marianne Buchegger die Herausforderungen und die Lösungsansätze im Umgang mit Demenz in Österreich anhand der Geschichte von Frau Paula und ihrer Schwester, betont die Bedeutung von Netzwerken wie dem Netzwerk Demenz Oberösterreich und fordert eine bundesweit vergleichbare, bedarfsorientierte Versorgung. [...]

Unterschiedliche, komplexe Fördersysteme
Föderalismus. Fleckerlteppich. Unmöglichkeit der bundeslandübergreifenden Förderung von Leistungen. Bürokratismus. Dies sind nur einige der Begriffe, mit denen das österreichische Gesundheitssystem und die damit verbundene Förderlandschaften beschrieben werden können. [...]

Veränderungen in diesem, von An- und Zugehörigen oft als »Dschungel« bezeichneten Strukturen beginnen zwar, kommen aber (noch) nicht bei den betroffenen Menschen und deren Familien an. Das Transparenzportal des Finanzministeriums ermöglicht zwar Einblick in die derzeitigen Förderlandschaften der Bundesländer. Wie in der Geschichte von Frau Paula und ihrer Schwester sind die Situationen der betroffenen Familien selten simpel oder »schnell zu klären«. In der Regel benötigen die Familien kontinuierlich Begleitung, Beratung und Unterstützung. [...]

Das schottische Modell der »Link Worker« ist ein wegweisendes Beispiel für Begleitung der betroffenen Menschen, sowie deren An- und Zugehörigen ab Diagnosestellung. Die »Link Worker« helfen, die Krankheit zu verstehen und die Symptome zu bewältigen. Sie unterstützen, andere Menschen mit Demenz sowie ihre Partner und Familien zu treffen und beraten bei der Planung zukünftiger Entscheidungen und Unterstützungsbedarfen. Dieses schottische Modell ist, unter anderem, maßgeblich in die Entwicklung der Wirkungsziele der österreichischen Demenzstrategie mit eingeflossen. [...]

Zusammenarbeit. Netzwerk. Bedarfs- und bedürfnisorientierte Leistungserbringung, -abrechnung und -förderung. Was wie eine utopische Vision klingen mag, ist in einigen Bundesländern Österreichs bereits, zumindest in Teilen, Realität. So zum Beispiel in Oberösterreich, wo das wo Anfang 2020 das Netzwerk Demenz Oberösterreich implementiert wurde, ein Angebot vom Land OÖ und den österreichischen Sozialversicherungsträgern in Zusammenarbeit mit den OÖ Gesundheits- und Sozialleistungsanbietern. [...]

In Österreich wird sich die aktuelle Anzahl von Menschen mit einer Demenzerkrankung von etwa 150.000 Personen bis 2050 auf etwa 300.000 verdoppeln. [...]"

https://www.derstandard.at/story/3000000225886/eine-reise-du...
Quelle: derstandard.at


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